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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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718 V. Von Priestley bis auf d. neuesten Zeiten.

berdrärhe er mit einander in Verbindung brachte. Dasnämliche erfolgte auch, wenn er die Zinkdräthe beyderBatterien mit einander verband. Ucberhaupt verhieltsicb die Galvanische Elektricität in Ansehung der Mit»theilung und Vertheilung genau so, wie die Elektrici»tät selbst.

Der Regierungsrath Hedebrand in Büdingen stellte mancherley Versuche, vorzüglich in Rücksicht derEinwirkung auf Empfindung an. Er berührte mitdem Zinkdräthe den Augenwinkel, und alsdann miteinem Leiter das Silber; sogleich erfolgte ein heftigerSchlag im Kopfe und eine Lichterscheinunz. Auch be»stätigte er, daß das Anfassen von Metallstäben mitnassen Fingern und die Berührung der Säule vermit»telst derselben besser wirke, als die Berührung derSäule mit nassen Händen allein.

Auch der Prof. Treviranuszu Bremen hat meh,rere merkwürdige Versuche über den GalvaniömuS ange»stellt. Er war der erste, welcher die Wirksamkeit des»selben auf die Pflanzen entdeckte, welche von Hum»boldt und Andere nicht hatten finden können. Beyverschiedenen Versuchen gebrauchte er eine einfache Ketteaus Zink , Kupfer und Wasser. Schon Kupfer alleinbeförderte das Wachsthum der Pflanzen, noch weitmehr aber eine geschlossene Kette. Auch wandle erKelten von Zink und Silber an, und auch hier wurdedas Wachsthum der Pflanzen ungemein beschleunigt; indein unbewaffneten Gesäße voll Wasser waren die Ge»wüchse noch grün und wachsend, als jene schon zu wel»ken anfingen. Hierzu wandte er Kressensaamen an.Den Wachsthum des Rockens schien der Zink und dasSilber noch mehr zu befördern. In den Aufgüssenvon Saamenkörnern oder andern vegetabilischen Sub«

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