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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. von d. Elektricität. 721

genaue Verwandtschaftstafeln besaßen. Dagegen zeigteTreviranus, baß dieß Gesetz in seiner ganzen Aus«dehnung wohl unrichtig seyn müsse. Er armirte denNerven eines Frosche», welcher dem GalvanischenReihe noch nicht war ausgesetzt worden, mit Eisen,und seine Muskeln nach und nach mit Zink, Gold,Spießgianz, Kupfer, Wasserbley, Braunstein undWismukh. Die beyden erster», und zwar Gold heftliger als Eisen, verursachten Contraktionen, und beydeam stärksten bey Schließung der Kelle. Kupfer ver«hielt sich ganz wie Zink. Wafferbley stand in derMitte zwischen Zink und Gold; auch hier war dieZuckung beym Schließen am stärkste». Braunsteinwirkte wie Wasserbley, auch hier schien die Wirkungbey der Schließung am stärksten zu seyn. Spießgianzgab ganz und gar keine Wirkung. Wenn Ritter'«Meinung Grund hätte, so müßten überhaupt die stärk«sten Zuckungen nach einer ganz andern Anordnungerfolgen, als es geschieht. Start daß Eisen undZink fast die oberste Stelle einnimmt, müßte es nachRitter's Meinung beynahe ganz unten stehen. R it»ler's Sah gilt also nicht allgemein. Nach Trevi»ranuö Versuche» wird die Galvanische Flüsügkeitbeym Durchgänge durch den Nerven oder den MuS«kel geschwächt und rekardirt, sie mag nun durch denMuskel in den Nerven oder durch den Nerven inden Muskel übergehen. Uebrigrns vermuthet Tre«viranu», daß alle meteorologischen Veränderungenvon einem beständigen Galvanischen Prozesse zwischender Erde und dem Monde, welcher durch den Einflußder Sonne modificirt werbe, herkommen.

Sehr frühzeitig wurden auch von Grimm inBreslau Versuche mir der Voltaschen Säule angestellt.

Lisch»'»Gesch. d.phsflk. VM.B. Zj D»