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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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752 V. Von Prieskley bis aufd. neuesten Zeiten.

übereinstimmend. Daran« folgert er das Gefeh: daßdie Leinmgesähigkcik der Leiter erster Klasse im geradenVerhältnisse, dagegen die LeiuiiigSfähigkett der zweytenK'asse im verkehrten Verhältnisse ihrer Anziehung zumSauerstoffe stehe.

Von Arnim wiederholte auch Ritter'- Verrsuche mit Schwefelsäure und Wasser, wobey er eineBildung von Salpetersäure bemerkt haben wollte.Selbst in der Schwefelsäure wollte er sie wahrgenom,men haben. Um die Luft abzuhalten, hatte er dasWasser mit Oe! übergössen. Die Schwefelsäure warin der Gegend de- Golddraths goldgelb; bey einer ge»ringen Wärme verschwand die Farbe, und der Luft-raum über der Säure wurde röthlich. In dem Schwe-fel vermuthete von Arnim Stickstoff; denn als ereinst Zucker und Schwefel zusammenschmolz, er,hielt er ein Gas, welches nur zum Theil vorn Kalk-wasser absorbirt wurde, während der andere Theil alleZeichen des Skickstoffgas befaß. Nachdem vonArnim statt der Schwefelsäure rauchende Salpeter-säure mit darüber stehendem Wasser nahm, entbandsich das Gas nur in dem Wasser an der Spihe desDralhs mir Blasenwerfen in der Säule, auf der an-dern Seile geschah die Entbindung ruhig. DiesesGas war Stlckgas, so wie jenes Sauerstoffgas,Von Arnim schließt daraus: getrennte tropfbarflüssige Stoffe wirken in der Säule auf eine ähnlicheArt, wie nach Ash und Fabroni in den Berüh-rungsversuchen und nach Ritter in den Kettenversu»chen; ferner: daß zwey einander nothwendig correspon-dirende chemische Prozesse nicht nothwendig neben ein-ander vorgehen müßten, sondern daß es vielmehr Leiterder Materie, wenigstens, der gasförmigen Sauerstoff«

leiier.