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Geologische Beschreibung von Mittel-Bündten / von A. Escher und B. Studer
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GEOLOGIE von MITTEL-BÜNDTEN.

VON

A. ESCHER UND B. STUDER.

Es kann diese Abhandlung, sowohl topographisch, als in Bezug auf die darin ausgesprochenenAnsichten, eine Fortsetzung derjenigen heissen, die, im lten Bande der Neuen Denkschriften,über die Gebirgsmasse von Davos erschienen ist. Die mehrjährigen Gebirgsreisen, die der Unter-suchung der Davosergehirge gewidmet wurden, umfassten stets auch einen Theil des mittlerenBündtens, und die Beobachtungen in beiden Gebieten hajien sich gegenseitig ergänzt und erläutert.Drei dieser Reisen, in den Jahren 1835, 1836 und 1837 sind von den beiden Verfassern gemein-schaftlich ausgeführt worden, drei andere, in den Jahren 1833, 1834 und 1838 von dem letzt-genannten allein. Vielfache Besprechung der beobachteten Thatsachen, und gegenseitiger Ideen-austausch, sowohl während der Reisen, als bei mehreren Vereinigungen zu gemeinschaftlicherBearbeitung der Karten und Zeichnungen, haben eine soviel als vollständige Gleichförmigkeit ihrerAnsichten über alle wichtigeren Punkte herbeigeführt, so dass beide die Verantwortlichkeit füidie Richtigkeit der in der Arbeit niedergelegten Thatsachen und für den Ausdruck der daraus liei-geleiteten Resultate auf sich nehmen. Was das Mechanische der Arbeit betrifft, so hat dei Vei-fasser der früheren Abhandlung auch für diese die Niederschreibung des Textes, Herr Escheidagegen die Ausarbeitung der Karten und Profile übernommen. Vielfache Belehrung haben wiiaus der reichen Sammlung von Gebirgsansichten, so wie aus den zahlreichen und fleissig ausge-arbeiteten Reisebeschreibungen geschöpft, welche Conrad Escher von derLinth überGraubündtenhinterlassen hat; die benutzten Stellen dieser Manuscripte sind jedoch beinahe immer wörtlichund mit Nennung des Verfassers angeführt worden. In der Orthographie der Ortsbenennungenhaben wir uns vorzugsweise an die im vorigen Jahre erschienene vortreffliche Geogiaphie vonGraubiindten von Reeder und v. Tscharner gehalten.