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2 (1891) Elemente und Verbindungen / von ... L. Weis
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50
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Nichtmetalle: Grganogcnc. Scucrerzcuger.

säuren sind in Schwefelammonium löslich unter Bildung von Sulfosalzen; sie werden also auchnicht durch Schwefelammonium gefällt; zu ihnen gehören 4s, welches aus 4.8,0z und ausgelb gefällt wird; 8 b orange (SdzO., feurig orange, ÜdzOz gelbrot); Zinnoxydnl dunkelbraun,Zinnoxhd hellgelb; 4u, 1t schwarzbraun. Die Metalle Chrom und Aluminium werdendurch 8 H, und zugesetztes Ammoniak oder durch Schwefelammonium nicht als Schwefelmetalle,sondern als Hhdroxyde gefällt, 6 i- grün, 41 weiß, beide Niederschlüge sind löslich in Natronlauge.

Wafferstoffhypersulfid. 11 , 82 . Bei Darstellung der Schwefclmilch setzt man eineSäure zur Lösung eines mehrfach Schwefelalkalis oder Schwefelcalciums, dabei entwickelt sich882 und aller 8 der mehr als I Atom in der alkalischen Lösung enthalten scheidet sich aus.Gießt man umgekehrt die Lösung der Schwefelmetalle in die Säure, so sinken gelbe,ölige Tropfen nieder, welche eine widrig riechende Flüssigkeit bilden; sie ist unlöslich in Wasser,zerfällt leicht, wie 11,0z, in 11,8 und 8 . Sie ist das Wasserstofssupersulfid, und man giebtihm die Formel IlzSz; nach der Gleichung 6 a 8 z -si 36111 O-rOI, -1 ll^. Aber auch dieübrigen Hhpersulfide bilden ölige Tropfen und dabei ist die Frage, ob sich nur Hzist bildetund ähnlich wie bei der Schwefelmilch der überschüssige 8 sich ausscheidet, aber im H, 8 , löst,da er darin sehr leicht löslich ist, oder ob sich dem Hhpersnlfid entsprechende Wasserstoffsuvcr-sulfide bilden; z. B. 6 a 8 , -s- 2 6111 --- OaOI, 1 - 11 , 8 ,.

Schwefel und Sauerstoff verbinden sich zu zwei längst bekannten Säure-anhydriden: 80,, Schwefeldioxyd und 80,, Schwefeltrioxid; mit den Säuren 80-Ozll,,schweflige Säure und 80,-0,11,, Schwefelsäure. Es bestehen noch die hydroschwefligeSäure, 1l80-011, und die Oxyde 8 zO,, 8 , 0 ) 7 . Diese Säuren enthalten 1 Atom 8im Molekül, heißen daher auch Monothionsäureu (nach Schwefel); andere

Säuren, von denen keine Anhydride bestehen, sind Polythionsäuren; die wichtigsteist die unterschweflige oder dithionige Säure, 8 , 0 - 0 , 112 ! die übrigen haben die Formel8n0g8,, wobei n 2, 3, 4, 5 ist.

Schwefeldioxyd. Schwefligsäureanhydrid. 8 O 2 . Mol.-Gew. 64, Vol.-Gew. 32.Spec. Gew. (Luft 1) 2 , 217 ; gefunden 2,227. Ist das stechend riechende

Gas, das sich überall bildet, wo 8 verbrennt; wird von manchen Vulkanen in be-deutender Menge ausgestoßen.

Die Darstellung geschieht entweder durch Oxydation des Schwefels oderdurch Reduktion von Schwefelsäure. In Laboratorien wird meistens koncentrierteSchwefelsäure reduciert durch Kupfer oder Kohle; man erhitzt in Gas-entwickelungsgefäßen. Ou -st 280z-0zI1, 80,-OzOu -st 211,0 -st 80,; esfindet erst Austausch von Metall und II statt, der aber freiwerdend sofort daszweite Mol. 80^Hz reduciert. Bei Kohle ist die Gleichung 0 -st 28 O 2 O 2 H 22 l 1 zO -st 00 z -st 2 80z; die 00 z ist schwer von 80z zu trennen, aber in vielenFällen hat ihre Gegenwart keinen Nachteil. Auch Schwefel selbst wirkt redu-cierend, 8 -st 280z0z11, 2HzO -st 380,.

Im großen durch Verbrennung von Schwefel, 8 -st 0, 80,, oder durchRösten von Schwefelmetallen, wie Schwefelkies, Kupferkies, Bleiglauz, Zinkblende-Das so erhaltene Gas ist in der Regel verunreinigt durch arsenige Säure aus dem

des Rohschwefels oder der Schwefelmetalle. Reines 80, zur Herstellung vonNahrungsmiltelkonserven ist durch Verbrennung von reinem 8 zu gewinnen oder durchErhitzen mit Metalloxyden, namentlich mit Braunstein, wobei je nach dem Mengen-verhältnis Schwefelmangan oder Manganoxydul zurückbleibt. )InO, -st 8, i>1n8 -st80, oder 2iKnOz -st 8 --- 2^lnO -st 80,.

Eigenschaften. Farbloses Gas, unangenehm stechend und erstickend riechend.Verdichtbar bei15°, in gewöhnlicher Temperatur unter dem Druck von 2 Atmo-sphären zu farbloser Flüssigkeit, siedet bei10°, verdunstet schnell mit Ver-dunstungskälte von50°, erstarrt krystallinisch bei76°. Leicht löslich in