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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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I. Vorbemerkung.

Die älteren rheinischen Diluvialsande, deren Typus dieSande von Mosbach unweit Wiesbaden bilden, haben vonjeher durch ihre reiche und interessante Fauna in höheremMaasse die Aufmerksamkeit der Geologen in Anspruch genommen,als die anderen, verhältnissmässig viel ärmeren Diluvialschichtendes gleichen Gebietes. Während nun die Sande von Mosbach auf das eingehendste von Alexander Braun, Böttger, Kochund Sandberger studirt worden sind, und während Benecke,Cohen und Sandberger * 1 die Diluvialsand-Lagerstätte von Mauerbei Heidelberg untersuchten, wurde die mindestens ebenso

1. Einige der wichtigsten Werke, die sich auf die beiden oben genanntenFundpunkte beziehen, sind nachstehend verzeichnet:

1S42. A. Braun. Bericht der Naturforscher-Versammlung in Mainz , pg. 142.1870—75. F. SANDBEnGEii. Die Land- und Süsswasserconchylien der Yorwelt,pg. 758 u. f.

1S78. 0. Böttger. Die Clausilien des Mosbacher Sandes. Notizblatt des Yer. f. Erd-kunde zu Darmstadt , pg. 321.

1 SSO. C. Koch. Erläuterungen zur geol. Specialkarte von Preussen. Blatt Wies-baden , pg. 41.

1881. E. W. Benecke u. E. Cohen. Geognostische Beschreibung der Umgegend vonHeidelberg, pg. 534.

Einige andere Werke, die sich vorwiegend mit der lebenden Fauna des Ober-rheingebietes befassen, und die ich im Laufe der Arbeit öfters nennen werde, sindvon hier ab einfach mit dem Namen des Autors und 1. c. citirt:

1847. Pcton E. Essai sur les mollusques terrestres et fluviatiles des Vosges.

1863. Gysser A. Die Moiluskenfauna Badens. Diese Arbeit war mir leider nichtzugänglich, ich citire sie daher nach den Angaben von Sandberger (1. c.)und Ed. von Martens, Nachrichtsblalt der d. malak. Ges. 1869.

1871. Morlet L. (Journal de Conchyliologie 1871.) Ein Verzeichniss der Land- undSüsswassermollusken gesammelt bei Neubreisach, Colmar und Bel fort.Diese Arbeit war mir ebenfalls nicht zugänglich, ich citire sie daher nachEd. v. Martens Malak. Blätt. Bnd. 19, 1872, pg. 160.