Bei meinen Excursionen im Eisass, wurde ich zuerst imJahre 1879 auf den Diluvialsand von Hangenbieten aufmerk-sam und habe denselben seither eifrig ausgebeutet. Die Bear-beitung der Ilangenbietener Fauna war mir um so mehrwillkommen, als ich mich schon früher für die lebende Mollusken-Fauna Deutschlands und des Alpengebietes interessirt hatte undso über ein geeignetes Vergleichsmaterial verfügte. Auch dieSande von Mosbach und von Mauer waren mir bekannt, indemich beide Orte wiederholt besucht und an denselben gesammelt habe.
Mein verehrter Lehrer Herr Professor Benecke hatte diegrosse Freundlichkeit, mir das von ihm selbst bei Hangen-bieten gesammelte Material, sowie auch die in der Strass-burger Universitätssammlung befindlichen Versteinerungen ausdem Sande von Mauer zur Benutzung zu überlassen. Fernererhielt ich von meinem Freunde Herrn Dr. W. Deecke inStrassburg mehrere für mich werthvolle Fossilien von Hangen-bieten. Recht gute Dienste zum Vergleich leistete mir auchdie Sammlung diluvialer und recenter Mollusken Badens, welcheHerr Professor E. Cohen in früherer Zeit vereinigt und jetztder Geologischen Landessammlung in Strassburg zum Ge-schenke überwiesen hat. Die immerhin für den Nichtspecialistenmissliche Bestimmung der diluvialen Clausilien von Hangen-bieten wurde von Herrn Dr. 0. Böttger in Frankfurt gütigst besorgt, welcher auch die Freundlichkeit hatte, mir dieVergleichung verschiedener anderer Conchylien in seiner reich-haltigen Sammlung zu gestatten. Allen diesen Herren sprecheich hier meinen verbindlichsten Dank aus.
Ich kann nicht umhin, hier noch einige erläuternde Wortezu den die Arbeit begleitenden photographischen Tafeln hinzuzu fügen. Dieselben wurden in dem rühmlichst bekannten pho-tographischen Atelier des Herrn J. Grimm in Offenburg aus-geführt. Die erforderliche Retouehirung habe ich selbst mit