Buch 
Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
Entstehung
Seite
12
JPEG-Download
 

12

Farbe leicht an seiner Grenze gegen den oberen Löss vondiesem unterscheiden. Er zeigt petrographisch nahezu denselbenCharakter, bildet ebenfalls eine steil abfallende Mauer, ist inseiner oberen Partie vollständig ungeschichtet und zeichnetsich hauptsächlich nur durch seinen etwas höheren Sandgehaltaus. Er enthält zahlreiche, oft reihenweise angeordnete, sep-tarienartig geborstene Lösskindel und ist namentlich nach untenhin zuweilen dunkelgelb oder , röthlich gebändert. Er liefertemir bisher folgende Fossilien:

1. Hyalinia fulva Müll. sp.

2. Helix pulchella Müll.

3. — hispida L.

4. Pupa muscormn L. sp.

5. — pygmäea Dep.

6. Succmea oblonga Dep.

7. Planorbis umbilicatus Müll.

8. — rotundatus Poie.

9. — Eossmaessleri (Aueesw.) A. Schm.

10. — contortus L. sp.

11. Lmnaeus palustris Müll. sp. var. kleine und spitze

Formen.

12. — truncatulus Müll. sp.

13. Valvala macr ostoma Steenb.

14. Pisidium Caseriamim Poli var. fontiualis C. Pfb.

15. — obiusale C. Pfe.

In dieser Lössfauna überwiegen also nicht nur der Arten-zahl nach, wie aus obiger Liste ersichtlich ist, die Wasserbe-wohner, sondern auch der Individuenzahl nach. Namentlich häufigist unter anderem PI. umbilicatus Müll. (= marginatus Dep.).

III. In seiner unteren Partie stellen sich im Sandlössschon zahlreiche, unregelmässige, öfters gebogene Schmitzen