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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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von rothem Sande ein, die stellenweise in eigenthümlicher Weisein denselben hineingeschleppt und gezogen erscheinen 1 . Schliess-lich folgt eine ungefähr 1 ,eo m mächtige Sandschicht. DieserSand — der sogenannte rothe regenerirte Yogesensand oder dilu-viale Breuschsand, wie man ihn local auch bezeichnen kann —ist gut geschichtet, besitzt eine rothe Farbe und ein schichten-weise etwas wechselndes Korn. Er enthält zersetzte Glimmer-schüppchen, ganz sparsam gröbere Gesteinsfragmente, Porphyr-stückchen, kleine Quarzgerölle und dürfte sein Materialhauptsächlich dem Volziensandstein und Vogesensandstein ent-lehnt haben. An der Basis dieser Sandeinlagerung liegt einebesonders grobe, merglig-kalkige, etwa 10 cm mächtige Sand-schicht, welche ganz von Schneckenresten erfüllt ist, währendder Sand im übrigen ganz steril erscheint. Diese leicht kennt-liche Schicht lässt sich auf über 100 m Erstreckung verfolgen.Da sich an noch keiner anderen Stelle im Eisass im regene-rirten Vogesensand bestimmbare Schneckenreste gefunden haben,so darf diese Schicht in höherem Grade unser Interesse be-anspruchen 2 . Die Schnecken zeigen eine weisse, oft durch Eisen-oxyd etwas gelbliche Farbe, sind ungemein mürbe und oft schonin situ zerbrochen oder zerquetscht. Folgende Arten wurdenconsta tirt:

1. Viirina sp. Mangelhafte Fragmente.

2. Hyalinia crystallina Müll. sp.

3. Helix tenuilabris Al. Ben.

1. Herr Dr. Schumacher hat diese eigenthümlichen Erscheinungen eingehenderbehandelt und gibt auch in seinem schon erwähnten Werke eine Skizze (auf pg. 18)von der oben besprochenen Stelle, die er auf einem gemeinschaftlichen Ausflug mitmir dort zeichnete.

2. Herr Dr. Schumacher theilte mir gütigst mit, dass er bei Strassburg in der Weissthurmstrasse ebenfalls, jedoch unbestimmbare Schneckenreste im rege-nerirten Vogesensand fand.