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Ich halte cs daher für das Beste, die beiden Diluvialsandein die oberste Abtheilung des unteren Diluviums einzureihenund nicht etwa den Sand von Hangenbieten durch Hinzurech-nung zum tiefsten mittleren Diluvium vom Mosbacher Sandzu trennen 1 2 .
Zu obigen Schlüssen gelangten wir durch die Betrachtungder Conchylienfauna; eine Säugethierfauna, die wohl noch imGanzen zuverlässiger ist, fehlt wie schon erwähnt bei Hangen-bieten. Bei Mosbach hingegen und bei Mauer wurde einesolche aufgefunden. Es sei mir gestattet, dieselbe hier nochmalsder Vollständigkeit halber kurz anzuführen, zumal da die Faunades Sandes von Mauer sich etwas vervollständigen lässt*. Esfanden sich bei 3 :
Mosbach — Mauer
-h
-+-
-+-
+
+
H-
— * Felix spelaeci Gowe., der Höhlenlöwe.
— Felix lynx L., der Luchs.
H- * JJrsus spelacus Rosenau, der Höhlen-bär.
— Meies vulgaris Desm., der Dachs.
— Sus scrofa L. , das Wildschwein.
— * Hippopotamus major Cuv.
— Cervus tarandus L., das Renthier.
1. Was die Stellung des Mosbacher Sandes angeht, so habe ich mich derAnsicht Sandbergers angeschlossen, der ihn zum Unterpleistocän oder unteren Di-luvium stellt. Dem Vorgang C. Kochs, der ihn noch in das obere Diluvium hinühernahm,mochte ich hier nicht folgen.
2. Die Fauna von Mosbach ist nach den Angaben von Sandberger (1. c.pg. 826) und Koch (1. c. pg. 50), die von Mauer nach Benecke und Cohen (1. c.pg. 536), wenn nichts anderes bemerkt ist, zusammengestellt. Die Arten mit * sindausgestorben.
3. Es dürfte fraglich sein, oh alle diese Säugethierreste wirklich genau auseinem und demselben Diluvialniveau von Mosbach stammen; es fehlen bisher jeglicheUntersuchungen hierüber.