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den Mosbacher Sand — natürlich mit Zugrundelegung eineretwas anderen recenten Vergleichsfauna — ergaben bei einerFauna von 93 Arten, welche gleich 100 gesetzt wurde, etwaFolgendes:
1. =
9
7.
5. = 15 7«
2. =
16
7o
6. = 29 7,
3.
8
0/
/o
7. = 20 7,
4. =
3
0 /
/ o
Der Hauptunterschied, welcher uus bei Vergleichung dieserZahlen auffällt, ist zunächst die grössere Anzahl von ganz er-loschenen Formen bei Mosbach *. Die andern Ziffern stimmenbesser überein; auch sind dieselben mit Ausnahme der unter 2.begriffenen Zahlen (beidemal 15 0 / o ) weniger wichtig. Von den79 bei Hangenbieten vorkommenden Formen finden sich 09bei Mosbach wieder, während nur 11 bis jetzt dort noch feh-len. Es folgt daraus, dass die beiden Diluvialsande der vonHangenbieten und Mosbach ungefähr gleichalterig sind. Wirdürfen aber den Diluvialsand von Hangenbieten für den et-was jüngern halten wegen des geringeren Procentsatzes an voll-ständig erloschenen Arten und wegen des (zwar äusserst seltenen)Vorkommens von Hx. lapicida und Hx. personata, zwei Artendie man bisher nicht aus dem unteren Diluvium Deutschlands kannte 5 .
1. Die unter Rubrik 4. stehende Zahl ist dafür kleiner, 3 °/ 0 statt 5 °/ 0 .Die ausgestorbenen Arten von Mosbach sind:
1. Yilrina Kochi nahestehend der recenten V. Pegorarii.
2. Palula Alhardae
3. Helix alveolus
4. Papa parcedenlata
5. — columella
6. Planorbis calculiformis
7. — micromphalusS. — Radigueli