fossilen Unterkieferzahn der Gattungbei Mosbach anscheinend mit demL. timidus ident.
-h — Ilypudaeus amphibms L., die Wasser-
ratte.
-h — Andere kleine Nagethiere.
Der Sand von Mosbach enthält also eine sehr reicheSäugethierfauna von mindestens 25 Arten, während der vonMauer wahrscheinlich nur aus dem Grunde, w T eil dort wenigergesammelt worden ist, viel ärmer erscheint und nur 10 Artenhat. 11 Arten dieser Fauna sind ausgestorben, d. h. haben zumTheil, wie z. B. die Boviden und andere, veränderte Nachkom-men hinterlassen. Die meisten andern sind aus Deutschland jetztganz oder nahezu verdrängt worden.
Nordische Elemente sind: das Renthier, das Elen, derRiesenhirsch, das Mammuth und das hochalpine Murmelthier.Mehr südliche Elemente dürften wir wohl in dem fossilen Fluss-pferde, dem Rhinoceros? 1 und vielleicht auch im Elephas anti-quns sehen.
Sandbeegeb hielt den Sand von Mosbach im allgemeinenfür praeglacial; Koch zeigte, dass der Mosbacher Sand überdem Taunusschotter und Geschiebelehm liege und somit wohlauch die hauptsächlichste Eiszeit dem Sande vorausging. DieAnsicht der meisten Autoren geht wohl jetzt dahin, dass wirim Mosbacher Sand eine interglaciale Bildung haben. Ichhalte den Sand von Hangenbieten auch für interglacial, ob-wohl bisher im Unter-Elsass noch kein Vorhandensein von Gla-cialphaenomänen unter dem Diluvialsande nachgewiesen ist. 2 Die
1. Man weiss nicht, ob R. Met-ki wollharig war, wie das später bei unsheimische R. iichorhimis.
2. Daebree (1. c. pg. 245) wies nach, dass seine Glacialbildungen («phönomeneserratiques») hei Epfig von Löss bedeckt werden.