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ganz vollständigen und unverkennbaren Exemplar im Diluvial-sand von Hangen bieten. Die Rippen sind gut entwickelt; dieDornen sind hingegen bei dem fossilen Exemplar als Epider-malgebilde verschwunden. Ac. acuhata findet sich ausserdemnicht sehr selten im Rheingenist und lebt u. a. auf der RuineIlohkönigsburg bei Schlettstadt in den Vogesen .
Vallonia.
Alle 3 Arten finden sich bei Ilangenbieten; die glatteEorm V. pulcliella Müll. (Tf. I, fig. 3, 13) ist am häufigsten;V. costafa Müll. (Tf. I, fig. 7, 17) und V. tenuilabrisAl. Ben. (Tf. I, fig. 5, 15) sind seltener. Letztere fehlt derjetzigen Fauna des Eisass, findet sich jedoch lebend lokal nochauf der Rauhen-Alp, als ein Relict aus der Diluvialzeit; sie istheimisch im arctischen Russland und in unserem ganzen Dilu-vium sehr verbreitet.
Triodopsis.
Triodopsis personata Luk., der einzige europäische Ver-treter einer in Nordamerika verbreiteten Gruppe, war nochnicht aus dem Diluvialsand oder unteren Pleistocän bekannt. Siewird von Sandberger nur aus den Kalktuffen Thüringens (mitMammuth und Belgrandia murginata Mich, sp.) erwähnt, welchederselbe als postglacial ansieht und zum Oberplcistocän rechnet.Der Diluvialsand von Hangenbieten hat nun gezeigt, dass dieseSchnecke schon, wenn auch als grosse Seltenheit, im älternDiluvium auftritt. Tf. II, 58 ist ein unverkennbares Fragment(d. h. die Mündung) photographirt, welches ich eigenhändig inden Diluvialsand-Schichten sammelte, so dass ein Gedanke aneine Einschwämmung ausgeschlossen ist. Die Art lebt noch jetztauf zahlreichen Vogesenburgen, ist jedoch niemals im Eisass sehrhäufig.