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neue Art; um jedoch ganz sicher zu gehen, sandte ich einigeExemplare an verschiedene Herren, die sich eingehend mitSuccineen beschäftigt haben, mit der Bitte, mir ihre Ansichtdarüber mitzutheilen.
Herr Dr. A. Baudon in Mouy schrieb mir: „La Succineeque vous me communiquez n’a pas ete decrite. Je Bai requpresque entierement semblablc de St. Aclieul (Somme ) dans lcmeine etat de fossilisation.“ Ferner glaubte er sich zu erinnern,dass die Art in Deutsch-Lothringen vielleicht noch lebendvorkomme.
Herr S. Clessin in Ochsenfurt theilte mir gütigst mit,dass er die zugesendete Succinea nicht für eine neue Art,sondern für eine neue Varietät der S. oblonga halte, welcheder var. Kobelti IIaz. am nächsten stehe.
Herr IIazay in Budapest war so freundlich mir zu ant-worten, dass er die betreffende Succinea für eine unter gün-stigen Existenzbedingungen hervorgebrachte, grosse Entwick-lungsform der S. oblonga halte, die zwischen dem Typus undder var. Kobelti stände. Diese Form lebe noch heute im bota-nischen Garten in Budapest .
Herr Dr. 0. Böttgek in Frankfurt a/M. schliesslich,welchem ich die Succinea ebenfalls zeigte, hielt dieselbe, wieauch ich anfangs, für eine neue Art aus der oWom/n-Gruppe.
Var. Schuinacheri n. v. unterscheidet sich durch folgendeMerkmale vom Typus der S. oblonga:
Sie ist grösser, bauchiger, beträchtlich dickschaliger, undder Spindelumschlag' zeigt verhältnissmässig kräftigere Entwick-lung. Ferner hat sie ein dickeres, stumpferes Embryonalende,ein Umstand auf welchen besonderes Gewicht zu legen ist. DieDimensionen betragen 10—12 mm in der Länge und 6—7 mmin der Breite. Die im botanischen Garten in Budapest lebendeForm, welche mir gütigst von Herrn IIazay übermittelt wurde,