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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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67
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Fall ist. Schliesslich erreicht diese Succinca eine Länge von11 —11,r> mm', während für 8. JoinviUcnsis von Bourguignatund Locakd nur 9 mm angegeben werden. Wahrscheinlichmeinte Koch (1. c. p. 4G) diese Succinca mit seiner „S. oblongaAl. Br.“ Ich kenne diese Form von Mosbach , Ilangenbietenund Schi erstein, wo sie überall sehr selten ist. Aus diesemGrunde kann ich auch jetzt noch nicht entscheiden, ob Ueber-gänge zum Typus der S. oblonga existiren; es scheint mirjedoch, als ob sie sich nicht unbeträchtlich vom oblonga- Typusentferne und der Pfeiffcri- Gruppe nähere. Ich möchte hierwenigstens auf diese Form aufmerksam gemacht haben undnochmals hervorheben, dass cs nicht die S. JoinviUcnsis, nochdie var. elongata ist. Es wäre wohl möglich, dass sich die-selbe dereinst bei grösserem Material als selbständige Arterweist.

Forma major Aut. (Tf. II, fig. 31, 53). Die grosse undziemlich breite Form, welche auch noch lebend vorkommt, unddie ich aus dem Diluvialsand von Mosbach und aus dem Lösshabe photographiren lassen, fand sich auch jedoch selten imDiluvialsand von Hangenbieten. Ab und zu kommt sie auchim Thallöss bei Strassburg vor.

Var. Schumacheri n. v. (Tf. II, fig. 9G, 97, 98, 99,100). Eine ausserordentlich grosse und schöne Varietät derS. oblonga , die mir in hunderten von Exemplaren aus demSandlöss der tieferen Terrasse bei Strassburg vorliegt. Dieselbebleibt verhältnissmässig recht konstant, und habe ich bisherkeine Uebergänge zu dem mit ihr zusammen vorkommendenTypus und der var. elongata beobachtet, trotz des massen-haften Vorkommens. Ich hielt dieselbe daher anfangs für eine

1. Das grösste Exemplar von Ilangenbieten konnte nicht mehr phologra-phirt werden.