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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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überein, zeigen jedoch eher etwas tiefere Nähte und eine mehrentwickelte Spitze. Die diluvialen ^w/m-Formen von Hangen-bieten werden zwar recht gross, erreichen aber doch nicht dieDimensionen und die Dickschaligkeit der jetzt in den Rhein -altwassern lebenden Exemplare. Eines meiner StrassburgerExemplare misst 24 mm.

Gattung Carychium.

CarycJnim minimum Müll, ist im Diluvialsand von Ilangen-bieten ebenso wie im regenerirten Vogesensand selten.

Neben dem Typus und den etwas verlängerten Formenfindet sich eine gut charakterisirte bauchige Varietät, die zweck-mässig var. inflata n. v. genannt wird (Tf. I, fig. 76). Bött-gee fand ähnliche bauchige Exemplare auf Creta , die jedochmeist etwas kleiner sind. Es ist bemerkenswerth, dass die gleicheVarietät, obwohl recht selten und in nicht ganz so extremenFormen, auch im Rheingenist vorkommt.

Gattung Cyclostoina.

Cycl. clegans Müll. sp. wird von Al. Braun aus demMosbach er Sand angegeben und wurde seither nicht mehrgefunden. Ihr Vorkommen im Diluvialsand ist mir zweifelhaft,zumal da Ivocii (1. c. pg. 43) angiebt, er habe die Schneckebei Mainz in einer ganz jungen Sandablagerung in Menge ge-funden. Er sah dicht dabei einen Flugsand, welcher die Ein-schlüsse dieses Sandes und des Mosbacher Sandes gemischt ent-hielt. Bemerkenswerth ist allerdings, dass die Art lebend in derUmgegend von Mosbach fehlt. C. clegans scheint überhaupt in dendeutschen Diluvialschichten nicht vorzukommen; ist hingegen imDiluvium von Frankreich verbreitet. Jetzt ist sie eine der häu-figsten Schnecken des Eisass und findet sich überall auf Kalk-