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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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Von Ilangenbicteu habe ich kein so umfassendes Ma-terial untersuchen können, da die Valvaten hier überhaupt sel-ten sind, ebenso wie bei Mosbach '. Die Häufigkeitsverhältnisseim Diluvialsand von Hangenbieten, aus dem ich an 100 Exem-plare untersuchte, ergaben, dass V. macrostoma über die Hälfteausmacht, nämlich 51,2 0 / o , dann folgt V. cristata mit 19 °/ 0 ,dann V. piscinalis mit 16,g °/ 0 , dann V. naticina mit 10,<; °/„und schliesslich V. antiqua mit 2,t °/ 0 . Die Häufigkeitsver-hältnisse der Valvaten im Mosbach er Sand sind nach Koch,dessen Angaben auch mit meinen Deobachtungen ganz über-einstimmen, folgende: am häufigsten ist V. antiqua, dann kom-men der Reihe nach V. naticina, V. macrostoma, V. piscinalis,V. cristata, und schliesslich ist noch die bisher von Mosbach noch nicht bekannte V. alpcstris als äusserst selten namhaftzu machen, welche ich wenigstens in einem ganz ausgewachsenenunzweifelhaften Exemplare besitze.

Ich führe dieses Beispiel hier an, um zu zeigen, wie sehran diesen 3 Diluvialsand-Eundpunkteu, die nicht allzuweit voneinander entfernt sind und doch wohl ungefähr das gleicheAlter haben, die relativen Häufigkeiten der Arten schwankenkönnen.

Lebend findet sich im Eisass neben der V. piscinalisV. contorla recht selten; sie ist durch ihr erhobenes Gewindeund ihren engeren Nabel gekennzeichnet. Häufig ist V. cristatabei Strassburg , und ferner fand ich bei Reichstett unweitStrassburg V. macrostoma in einem Graben. Die Exemplarestimmen ganz mit norddeutschen (von Spandau ) überein.

Ich erwähnte dieselbe früher als V. depressa (Nachrichts-blatt d. d. mal. Ges., II. Jalirg., p. 95), bevor ich die nord-

auf.

1. Im Diluvialsand von Schierstein trilt r. antiqua in sehr grosser Menge