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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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75
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einmal Bruchstücke solcher konnten beobachtet werden; dasgleiche gilt, so viel ich weiss, für den Sand von Mosbach .Diese kleinen, schlanken Stücke aus dem Diluvialsande ent-sprechen ganz den jugendlichen Exemplaren der lebenden Eormen(cf. Tf. II, 6, 12, 13, 14, 15, 60, 61, 62), und es ist mirüberhaupt zweifelhaft, ob in jener Zeit im Eisass die grossen,bauchigen recenten Formen zur Entwicklung gelangen konnten.

L. auriculcirius L. findet sich in typischen, meist 32 mmlangen Exemplaren in den Altwassern am Bhein. Neben ihrfindet sich L. amplus Haut, auch in riesenhaften Exemplarenmit oft ganz reducirter, nicht erhabener Spitze. Am bestenist diese Art, wie schon Clessin hervorgehoben hat, durch dieBeschaffenheit der Spindel von der vorigen zu trennen; dieselbebildet mit der Mündungswand eine fast gerade Linie. Sie istseltener als die vorige Art. Sehr häufig und ungemeinvariabel, namentlich nach dem Fundort, ist auch L. ovatus Dep.bei Strassburg ; er wird sehr gross und misst zuweilen an30 mm, findet sich in den Itheinaltwassern und zeigt auchhier ein ungemein verlängertes und bauchiges Gewinde. Ex-treme Formen zeigen eine totale Länge von 26 mm bei einerMündungslänge von nur 11 mm. Kleinere, meist ganz schwarzgefärbte Formen leben in den Gräben der Umgegend vonStrassburg , so bei Reichstett (cf. Nachrichtsbl. d. d. m. G.,11. Jahrg., pg. 95).

Von den zuletzt namhaft gemachten Limnaeen findet sichnur die letztere im Diluvialsand von Ilangenbieten und zwarin recht kleinen Formen; Stücke von mittlerer Grösse liegen inFragmenten vor. L. ovatus wurde auch im Mosbach er Sandegefunden.

Limnaeus palustris Müll. sp. Die Formenreihen dieser imDiluvium am meisten verbreiteten Limnaeen-Art sind von ent-schiedenem Interesse. Es soll daher auf die im Diluvialsande