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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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gebildeten Exemplar viel kürzer als der letzte Umgang. DieseVarietät zeigt einige Aelmlichkeit mit dem diluvialen L. Ger-tnndianus Loc. (1. c., pag. 10G, pl. 1., fig. 37, 38), ist jedochdurch ihre gröbere und dickere Spitze und andere Beschaffen-heit der Spindel zu unterscheiden. Die Form ist sehr seltenbei Hangenbieten.

Zu den lebenden j>«?Mstm-Formen des Eisass ist wenig zubemerken. Var. corvus Gmel. scheint in den Altwassern desRheines überall häufig zu sein. Es ist die grösste und dick-schaligste Varietät mit kräftiger Gitterskulptur. Einzelne Formenvon var. corvus führen zum Typus hinüber, andere werden sehrschmal und lang-thurmförmig und wiederholen so im Grossendie var. turricula Held. Die kurzen Formen, welche Clessinsubvar. curta nannte, fand ich in Alluvialbildungen bei Strass-burg . An var. fusca Pfeiff. erinnernde Formen finden sichebenfalls im Eisass, jedoch vornehmlich in Gräben und kleinerenGewässern.

Gattung Planorbis.

Pl. corncus L. sp., der sich häufig lebend im Eisass findet,ist im Diluvialsand von Hangenbieten selten und zwar ent-schieden viel seltener als bei Mosbach . — Pl. umlilicatus Müll.( = marginatus Dkp.) ist im Diluvialsande von Hangenbietensehr verbreitet; er findet sich ebenfalls häufig im darüber-liegenden Mergel, im regenerirten Vogesensande und in demunteren Löss. Pl. carinatus, welcher jetzt im Eisass, nament-lich in den Rheinaltwassern, so ungemein häufig ist, wurde bis-her im Diluvialsande niemals beobachtet.

Pl. vortex L. sp., der bisher nur aus dem jüngeren Diluvium(Tuff von Weimar etc.) bekannt war, wurde im Diluvialsandevon Hangenbieten neben dem allerdings weit häufigerenPl. rotundaius Poik. in vollständig typischen Exemplaren ge-