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förmige Gestalt, ihre grosse Zahl von Windungen, ihre tiefenNähte und bauchigen Umgänge. Das Gehäuse ist dickschalig,fein gestreift und zeigt selten schwache Gitterskulptur (fig. 19).Von var. turricula ist unsere Form unterschieden durch ihregewölbten Umgänge, ihren mehr geöffneten Nabelritz und ihrezierliche kleinere Gestalt; von var. taurica, der sie am nächstensteht, durch ihre viel geringere Grösse und ihre nicht so tiefeingeschnittenen, weniger schrägen Nähte. Tf. II, fig. 5, 7sind besonders extreme Stücke dargestellt. Noch zu demselbenVarietätenkreise gehörig, aber minder extrem sind die Exem-plare auf Tf. II, fig. 4, 8, 19.
Subvar. ined. (Tf. II, fig. 9). Eine eigenthümlichc selteneForm aus dem Sandlöss von Scliiltigheim, die ich jedochnicht mit eignem Namen belegen will, und die breiter kegel-förmig ist als die vorige. Sie erinnert an die CLESSiN’sche Ab-bildung der var. septentrionalis Cles. (Ex. Mol., 1876,pag. 380); schlechter stimmen jedoch damit die mir vorliegendenExemplare dieser Varietät von Vegesack . An eine Vereinigungmöchte ich daher auch nicht denken, und steht unsere Formimmer noch der subv. gracillima am nächsten.
Es ist immerhin festzuhalten, dass diese Subvarietäten,soviel sie auch Uebergänge zur var. gracillima zeigen mögen,sich doch immer, ebenso wie die genannte Varietät, durch ihreausserordentliche Kleinheit, ihre schmale und zierliche Formvon unseren lebenden Formen leicht unterscheiden.
Var. ovalis n. v. Eine recht auffallende Form aus demDiluvialsand von Ilangenbieten, die ich noch-mals beistehend abbilde, da ich früher nur ganzmangelhafte Fragmente dieser breiten Form be-sass, welche wohl auch hierher zu ziehen sind(Tf. II, fig. 11). Die Gestalt ist auffallend breit, eiförmig, dieNähte sind nicht sehr tief; die Spitze ist kurz, bei dem ab-