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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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nannten Arten durch Uebergänge vollständig verbunden sind,oder ob sie neben einander im Diluvialsand Vorkommen, damein Material der sehr seltenen Art (nur 4 Exemplare) nichtausreicht.

Lamellibranchiaten.

Zu den Zweischalern, die überhaupt im Diluvialsand vonHangenbieten sehr zurücktreten, ist hier wenig zu bemerken.Die häufigsten Formen sind noch Pisidium Casertanum Poli,var. fontinalis C. Per, (Tf. I, fig. 88, 89, 90, 97, 98) undPisidium amnicum Müll. Letztere Art kommt namentlich auchbei Mauer und bei Mosbach in zahlreichen Stücken undschönen Varietäten vor. Namentlich beachtenswerth sind dieganz weitläufig und grobgerippten Formen, die ich noch zurvar. striolata Baudot gerechnet habe, die aber auch in vielenStücken an Pisidium astartoides Sande. (Palaeontograph. N. F.VII 2 [XXVII] sep. pg. 96, Taf. XII, 1) erinnern, eine Art,die im englischen Unterpleistocän vorkommt. Die Formen vonSjiliacrium solidum Norm, aus dem Diluvialsand weichen etwasvon den mir bekannten lebenden Formen der Art ab; sie sindmeistens etwas dünnschaliger und oft nicht so weitläufig ge-streift wie die recenten. Sphaerium corncum L. sammelte ichbei Hangenbietcn im Diluvialsand, wo die Art recht seltenist; ich habe aus diesem Grunde auch die alte Angabe ihresVorkommens im Mosbach er Sand von Al. Braun wieder inmeine Tabelle aufgenonnnen. Neu für den Diluvialsand ist Pisi-dium milium Held, eine Art, die auch im CannstadterTuff gefunden wurde und sich sehr leicht durch ihre Arca-förmige Gestalt von allen anderen Pisidien unterscheidet; die-selbe ist übrigens bei Hangen bieten sehr selten.