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21 (1850) Die Umbelliferen der mitteleuropäischen Flora / von H.G. Ludwig Reichenbach
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entfernt von einander, wenige, Enddolden mit 56 Strahlen, Strahlen ungleich,innerseits weichstachlig feinbehaart, Hüllfchuppen fehlend, Schuppen der Hüllchenlanzettlich zugespitzt, ohne Hautrand; auf Rücken und Saum behaart, Früchteganz kahl, Rippen breit, genähert, Zwischenräume ganz schmal. 8. monlanum KochSyn. 325 z. Th. Vis. Dalm. III. 42. S. monlanum Rclib. Exsicc. 1557. S. glau-cum Vis. Stirp. Dalm. 47.

Lange war mir diese Pflanze zweifelhaft, die mir Herr Hofrath Tommasiniso oft empfahl. Sie steht gewissermaßen in der Mitte zwischen Seseli lorluosumund monlanum. Jenem steht sie im Fruchtbau, diesem in Blatlform näher.

Jstrien: Pola auf Weideplätzen: de Tommastni! Insel Losssno im Quarnero:de Tommasini! Fiume an Felsen. Roö! Dalmatien . De Visiani! Kellnerv. Köllenstein! Spalato Petter! Dalmatische Fundorte:auf trockene»und steinigten Triften, auf Hügeln und Berge» um Zara, Sebenico , Dernis,Spalato, Salona , Clissa, auf den Bergen Promina und Dinara, in Wein-bergen um Ragusa . Blüht im Septbr. und Octbr. De Bis. in ll. DalmIch habe die Art auch von Zanke. Mazziari!

Die Abbildung wird nachträglich gegeben werden.

11. S. tortuosam L. Sp. 373: (Wurzelstock einfach?), Stängel stark ge-streift, vom Grunde an gespreizt verzweigt, Blattplatte im Umriß dreieckig,dreimalfiedertheilig, Abtheilungen kurzzungig, spitz, gedrängt, Enddolden fünf-bis achistrahlig, Strahlen oberseits feinbehaart, Hüllfchuppen halb so lang wieBlüthe, am Saume hin zarter, da und auf Rücken behaart, schmal, Faserbündelin den Ecken der Rippen vor Striemen. 8. massiliense Caesalp. de pl. p. 294.S. glaucum Sanguin. Cent. prod. sl. rom. add. p. 48. Stark verzweigt, sehrderb, hart, seegrün.

Wächst anf steinigten dürren Stellen Dalmatiens . Herbst, MeineExemplare: Jstrien: um Pola im Herbste. Tommasini! (ein altes Exemplaraus dem Herbar Bueks von Frankfurt a. O, ohne Früchte. Scheint aber nachsteifem kräftigen Stängel und Blatt hierher zu gehören.) Dalmatien : auf stei-nigten dürren Stellen. De Bis.! Littoral- und Gebirgspflanze.

Taf. 85. MCMXXVI. Kleine Pflanze und unteres Blatt. 1. Doldchen. st-.2- Blumenblatt innerfeitS. st-. 3. Dasselbe von hinten, st-. 4. Frucht, st-. 5. Frucht-icheibe. st-. 6. 7. Durchschnittene Halbfrüchte. st-.

12. 8. glaucum Jacq. Auslr. II. 27. p. 44: Wurzclstock ziemlich ein-fach (?); Stängel gestreift, obenhin mit Zweiglcin, Blattplatten im Umriß drei-eckig, doppeltfiedertheilig, Abtheilungen lineal, spitz, Enddolden 1015-strahlig,Strahlen kahl, Hüllfchuppen dreieckig psriemlich sehr kurz, dünn bautrandig,kaum halb so lang, als die halben Blütheustiele zur Blüthezeit, Früchte kahloder behaart, Thälchen einstricmig. 8. osseum Cranz Anst. 207. 8. montanumß glaucum. D. C. Prod. IV. 146. Hohe, stark seegrüne Pflanze.

Auf Hügeln, dürren Stellen, (auch in Bergwäldern nach Koch ) im östrei-

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