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21 (1850) Die Umbelliferen der mitteleuropäischen Flora / von H.G. Ludwig Reichenbach
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rechtwinklig ober schief gesägt. Hülle fehlend. Hüllchenschnppcn kaum oderwenige. Blumenblätter weißlichgrün oder gelbgrün.

Wächst im KieS der Ströme der Alpen nnd Voralpen, besonders jenseitsder Alpen nnd in Ungarn . Sommer, -i- Bei Distentis in GranbündtenE. Thomas! Botzcn im Eisackbett von Hausmann! Fasta Facchini!(Tomczhov bei Laibach Fleischmann!) Sancrbrunn in Ungarn Bilimck!

Taf. 126. MCMLXV11. Stängclgipfcl. Dabei ein Theil des Blatts.Scheibe der Frucht und Kelchzähne. -st. 2. Blumenblatt, -st. 3. Fruchthälftevon außen. -st. 4. Frnchthälfte von innen. -st. 5. Durchschnitt durch Frucht-hälfte. -st. 6. Normale Frnchthälfte. -st. 7. Spitze einer abnormen Frucht-hälfte. -st.

XLYl. Anethum (6.) Ilollm.

Umb. 117.

Blüthen vielehcig. Kclchsaum undeutlich. Blumenblätter deutlich eingerollt,die Zipfel nicht tief eingeschlagen. Griffel zu Beginn der Blüthezcit warzcn-förmig, endlich lang. Früchte beiderseits gedrückt, mit seitlichen nach außen ver-breiteten Rippen und innern wenig vortretenden Rippen. Doldchcn mit einzelnenStriemen. Frnchtträger zwcithcilig.

Nach Koch Shn. AuSg. II. p. XXIV. ist eS unterschieden durch gestutzte,tief eingerollte Blumenblätter. Bei Pcumlnmim heißen sie: ..umgekehrt herz-förmig oder rundlich, in eineir Zipfel verschmälert, flach oder etwas gekrümmt."

Nach 1)6. IV. 176 und 185 hat IVumlamim einen fünfzähnigeu Kelch.Die Blumenblätter verkehrt eiförmig in einen eingeschlagenen Zipfel verengert,ausgeraubet oder ganz. Die Frnebthälfte mit ziemlich gleicheutferuten Jochen,dou denen die drei mittleren fadenförmig. Bei Auoilmm sagt derselbe: .Kelchrandundeutlich. Blumenblätter ziemlich rund, ganz, eingerollt, Zipfelchen ziemlichviereckig gestutzt. Fruchthälften mit gleicheutfernten Jochen, von denen die dreiUiittlercn scharf gekielt.

Herr von Bisiani sagt ziemlich dasselbe. Ebenso die Herren Grcnier 6cGodron.

Endlich sagt Herr Bentham in seiner einfachen Weise (llandbook os bril. 0.1858. p. 255): Die Dille (Anelhum gravootinm) oft als Würze gebaut, hat dieFrucht eines Peucedanum und die schönen Blätter des Fenchels.

Was das Merkmal werth ist, das man von den Blumenblättern entlehnt,bas kann man auch auf Tafel 112 bei Poiioedaimi» ol'iicinalc. sehen. DieJoche der Frucht findet man bei Peucedanum gerade so (vgl. st. analriacm» X.Taf. 122., I'. Oslvulhium K. I. 123., I. carvilblium Vill. >. 113).

Indem ich dieses schreibe, finde ick eine Frucht, welche auf einer Seite derBerührungsfläche anderthalbe Strieme besitzt.

Ich halte die Gattung für unhaltbar.

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