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Handbuch der Mineralogie : nebst einer kurzen Abhandlung über das Vorkommen, über die Bildung und Benützung der Mineralien, und einer Anleitung, dieselben zu bestimmen / Sigmund Caspar Fischer
Entstehung
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Einleitung.

c^He Mineralien oder unorganischen Körper können nach zweiRücksichten Gegenstand der Betrachtung und Forschung werden.Main untersucht die Mineralien, um ihre Eigenthümlichkeiten, inihrem» vollkommenen Zustande, in ihren Veränderungen und Um-wanddlungen kennen zu lernen; um die charakteristischen Kennzei-chen,, durch welche sie sich von einander unterscheiden, an welchensie ir.mmer wieder erkannt werden können, und nach welchen sie ein-gethseilt und geordnet werde» muffen, aufzufinden und zu bestim-men.. Unter der Untersuchung der Mineralien in dieser Hinsichtverstteht man die Mineralogie im eigentlichen Sinne.

Die Mineralogie heißt dagegen die Ge o g n o sie, in so fern siesich imit der Stellung der einzelnen Mineralien, welche diese in derNatlur einnehmen, mir ihrem Verhalten gegen einander, mit derArt der Bildung derselben auf den Lagerstätten, und dem relativenAlteer derselben beschäftiget; sie betrachtet die Massen, welche dieErdoberfläche bilden, ihre Erhebung, ihre äußere Gestalt, die Ver-ändeerungen, welche sie erlitten haben, ihre innere Struktur, ihreZusammensetzung, die Verhältnisse ihrer gegenseitigen Stellung,so nvie die der verschiedene» Schichten, aus welchen die Massenoft «bestehen.

Beide Lehren sind eng mit einander verbunden, und unter-stützten sich gegenseitig; allein das Studium der eigentlichen Mine-ralogie muß dem der Geognosie vorangehen, indem letzteres nichtmit Erfolg betrieben werden kann, wenn man nicht vorher dieMineralien genau kennt, um sie in allen Fällen, ihrer zahlreichenAbäinderungen ungeachtet, unterscheiden und bestimmen zu könne».

Die Mineralogie im eigentlichen Sinne ist demnach eine sy-stematische Beschreibung der unorganischen Naturkörper nach allenihrem Eigenschaften, mit welchen sie die Natur hervorbringt.

Bei der Untersuchung der Mineralien auf ihre Eigenschaftenbetrachtet man entweder die Materie, die Substanz — oder denNaium, welchen dieselbe erfüllt. Die Materie kann aber chemisch oder

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