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Zweiter Band.
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Sechsundzwanzigstes Kapitel

Kohlen-Gruppe, Fortsetzung.

Kohkenfekder der Vereinigten Staaten . Landdurchschnitt zwischen dem Atlantischen Meer unddem Missisippi. Zustand deö Landes östlich von den Alleghani's wäkrend der Kohlen-periode. Mechanisch entstandene Gesteine, die sich nach Westen zu auskeilen. und Kalksteine,die an Mächtigkeit zunehmen. Vereinigung vieler Kohlenflötze in eine sehr mächtige Schicht.Horizontale Kohle bei Brownsville, Pennsylvanien . Große Ausdehnung und ununter-brochenes Fortsetzen einzelner Kohlenflötze. Altes Flußbett im Kohlenfelde des Waldes vonDean. Klima der Kohlenzeit. Insekten in der Kohle. Seltenheit der lustathmendenThiere. Große Zahl der Fische. Erste Entdeckung von Skeletten fossiler Reptilien.Neptilien-Fährten. Die erste gefundene Landmuschel. Seltenheit der Luftathmcr, sowohlder Wirbelthiere, wie der wirbellosen, in den Kohlcnformationen. Vergkalkstein. SeineKorallen und marinen Muscheln.

Im letzten Kapitel wurde gesagt, daß zwischen den fossilenPflanzen der Kohlenformationen Europa's und Nordamerika's einegroße Uebereinstimmung herrsche; und ich kann noch hinzufügen, daßvier Fünftel der in Nen-Schottland gesammelten mit europäischen Arten identisch sind. Es scheint uns daher eine berechtigte Folge-rung zu sein, wenn wir annehmen, daß einst, während jener fernenPeriode, mit der wir uns beschäftigen (der Kohlenzeit), da, wo jetztder Atlantische Ozean seine Wogen rollt, ein Kontinent oder eineInselkette vorhanden war- Auch fehlt es nicht an anderen und hiervonunabhängigen Beweisen, die von einem alten Lande zeugen, welchesöstlich von der heutigen Atlantischen Küste Nordamerika's lag; dennder Geologe gelangt zu demselben Schluß durch die mineralischeBeschaffenheit, welche er an den kohlenführenden und einigen an-deren älteren Gesteinsgruppen, an den östlichen Abhängen der Al-leghani's wahrnimmt, verglichen mit ihrer Beschaffenheit im Tief-land westlich von jenen Bergen.

Der beigefügte Holzschnitt (Fig. 505.) wird dem Leser dasVerständniß des eben erwähnten Phänomens erleichtern, obwohl ichdavor warnen muß, denselben nicht etwa für die Abbildung eineswirklichen Durchschnittes zu halten. Eine Menge Details mußtenausgelassen werden und ebenso ließ sich eine falsche Angabe desMaaßstabs der Höhen und horizontalen Entfernungen nicht ver-meiden.