üuphorbia, Wolfsmilch.
Rautengewächse.
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der allgemeine Weg, den die Natur verfolgt, um sich als ein Ganzes darstellen zu kön-nen, der Weg, welchen jener geistreiche Ausspruch Zinnes'«: „natura nvn facit saltos 41so trefflich bezeichnet.
4798. E. salicifolia Host. weidenblältrige W., Dolde viel- (8 — 10)strahlig, 2theilig, nebst achselständigen Blüthenstielen, Blätter lanzetlich sitzend, spitzlich,feinbehaart, am Rande zurückgerollt, Drüsen stchelmondförmig stumpflich, Kapsel kahl,auf dem Rücken scharf punktirt, Saamen glatt, graubraun. Fl. germ. p. 763.
Stengel ausrecht oder aufsteigend, bis 2' hoch, gestreift, dünn kurz behaart, bis-weilen mit einem oder dem andren unfruchtbaren Zweige; Blatter graugrünlich, Hüllenblattähnlich, zuweilen an der Spitze gezähnelt, Hüllchen gelbgrün, gezähnelt. Die Drü-sen sind gelbgrün, die Zwischenzähne meist behaart.
Wachst in Ungarn und Oestreich in Waldrändern, Wegen, Weinbergen, häufig bei Ofen:Sudler, bei Wien : Welwitsch, Mai, Juli. 2s.
4799. E. amygdaloides L., Mandelblättrige W. Dolde 5 — lOstrah-lig, und so wie die Achselblüthenstiele Ltheilig, Hüllchen kreisrund durchwachsen, Blat-ter lanzetlich und umgekehrt eirund-spatelförmig; Drüsen stchelmondförmig Lhörnig,Kapsel scharflich, kahl, Saamen eiförmig, fast kuglich, glatt und glanzlos. Fl. germ.p. 763.
Stengel einfach, aufsteigend, spannen- bis fußlang, unten fast holzig und röthlich-,auch die Blätter roth angelaufen oder mit rothem Mittelnerv, übrigens schön gras-grün, unten bläulichgrün, bis 2" lang, in den Stiel keilförmig verschmälect. DieBlätter, welche über den untersten stehen, nehmen schnell an Länge ab, so daß alle fastnur eine rosettenartige Stellung haben und höher hinauf weit kleinere folgen, von denen diemeisten für die Blürhenstiele Deckblätter sind; deren Form ist länglichrund oder spatel-förmig. Die Hüllen sind meist kurz umgekehrt eirund und die beschriebenen Hüllchengroß und hell grüngelb; die Drüsen wachsgelb und in einer Beugung sichclmond-sörmig, spitzig.
An Waldrändern in Gebirgsgegenden des südlichen Gebietes, im mittleren hier und da inBöhmen, Schlesien : in schattigen Nadel- und gemischten Wäldern des Vorgebirgs, GrafschaftGlaz um Nieder-Langenau, Landecke bei Hultschin. Um Troppau bei Eckersdorf , Braunsdorfund Boidensdorf; !m Klokaczgebicge um Ustron, am Palomb, im Lomnathale u. m. IVimmer,im Fürstenthum Göttingen: bei Riedeck, Mackenrode , Kerstlingeröderfeld, in der Bruck, zwischenHerrenhausen und Waake , bei Heffendreisch, im Pleßwalde; Fürstenthum Grubcnhagen: amSteinberge bei Pöhlde, bei Lauterberg , Andreasberg, Königshof: IV. Meyer. Juni, Juli,August. 2).
4860. E. Characias L., pfahlstengliche W. halbstrauchartig, Dolde viel-ftrahlig, so wie die zahlreichen achselständigen Blüthenstiele 2theil!g, Hüllchen zusam-mengewachsen, muschelsöcmig, Blätter lederartig, linealisch lanzetlich, Drüsen 3eckig, vornausgeschweift, braun, Kapsel rauh, etwas wollig, Saamen länglich eiförmig, glatt,glanzlos, schwärzlich. Fl. germ. p. 763.
Unten holzig, strauchähnlich, etwa 2' hoch, fein behaart, Blätter härtlich, der Bkü-thenstand ist eine beblätterte Traube und die Enddolde meist kürzer, als bei /olgender