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Orientreise ... Nikolaus Alexandrowitsch von Russland 1890-1891 / verfasst von ... E. Uchtomskij
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ELLORA .

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wältigenden Gesammtwirkung steigerte. Zögernden Schrittes veilassen wir den Kailasa . Zerstreutschweift der Blick wieder über die öde Ebene, die sich hinter dem Oertchen Ellora ausbreitet.

Unterhalb des Weges von Roza nach Nandgaon steht ein kleines Haus für die Wächter,welche von der Regierung in Haidarabad angestellt sind, um die Hohlen sowol vor dem Verfallals vor dem Vandalismus der Touristen zu schützen. In letzterer Beziehung zeichnen sich vor-nehmlich die Parsi aus, die an der Manie leiden, auf allem, was nur irgendwie ein wenig merk-würdig ist, ihren Namen anzubringen. Salar Dschang, der vor kurzem verstorbene Premierministerdes Nizam, machte den Anfang mit dieser ganz verständigen, sorgfältigen BewachungMer Alter-

, . rr i j -c 1 z.nz-K olc geschickter Administrator aut der Höhe seiner

thümer seines Heimatlandes. Er hat sich auch ais .

att j AWtVmmpr des Dekhan auf eine relativ bequeme Art mit

Aufgabe erwiesen, indem er viele Alterthumer . , T ,

, . ... 1 j i-1, wprfnl lenen Eingang in das Innere mancher Gotter -

Eisenbahnstationen verbinden und den gänzlich \eriaue t> &

Wohnungen wiederherstellen liess. . , T -, , ^ ^

r .., v 1 pno . P Steige bis direct an den Euss der Bergkette.

Durch das Gestrüpp fuhren ziemlich enge oieigc &

T . , J . r p anderer Heiligthümer aufmerksam gemacht, welche

Links vom Kailasa werden wir auf eine Reihe anaerei . . ...

. , . , , ~ Ta o-en kaum eingehend werden besichtigen können,

wir aber in dem kurzen Zeitraum von nur zwei ia ö e ^ , j -n u j

T , , t- j 1 unermesslichen Pantheons des Brahmanismus und

Noch ganz unter dem Eindrücke des unermewuc

, , . , ^ _ .. . Aar . Temneln in der Nahe des Siva-Palastes einen

des heroischen Epos Indiens statten wir den tempern .

, , , r ^ T1 . . , A^rhänlonen ist es hier von besonderm Reize, die

kurzen Besuch ab. Nach der Ansicht der ArchaoLogen m

TTT .. , ... . 1 c A pr Figenart des bildhauenschen Schmuckes zu Ver-wandlungen des architektonischen Stils und der mgeucu . ,

folgen, die beim Uebergang von den buddhistiscuei 6 .

... 6 . , % T . , r Ulc , clV p stufenweise beobachten lassen. Zuerst sind die Ab-

lüngsten Bauwerken des Vischnu-Cultus sich stuieuw

, e . . , c , r a nmnerklich. Erst nachdem man mehrmals unwillkürlich

weichungen in Bauart und Sculptur fast unmemicu. ,

& ^ r . . Porrtpn F nuren desweisen Komgssohnes zu be-

Halt gemacht, um die in Contemplation erstarrten higureu . * . u

, . , ,. , , -n ootcpin zeltend, dass man sich m einer steinernen Welt

trachten, macht sich allmählich das Bewusstsein g

. -n^pirhe völlig verschiedener Ideale befandet. Dort, anganz anders gearteter Vorstellungen, im oereicn &. . .. r .

^ , , tt halhmvthische Geschöpfe neben Göttern von ent-

der Grenze des Himmels, wo alte Heroen und halbmymisc F

i pn hervortreten, scheint selbst das Gestein von Leben

setzenerregen em eussem an en s ; tze nde Buddha mit den sanften, räthselhaft lächelnden,durchdrungen zu sein. Hier thront der sitzenuc » ..

von allem Irdischen abgewandten Augen, den Blick durch das goldrge Dunkel der nesrgen Bet-höhle in die Unendlichkeit gerichtet. ' t Pre Höhle enthält drei Stockwerke (daher der Name

Die von den hohen Re.senden nun besrdn^^ ^ ^ ^ ^ ? ^ ^

Tin Tal) und hat einen grossen»Jb befindlichen Figuren bemerkt man Attribute, die imentstanden sein. An en in e eigenartig sind: am meisten sind Blumen, Bäume,

Vergleich mit den brahmamschen Gebdden B g S Die Büdier bilden das charakteristische

ÄÄtssffSÄ*-** i-rr.'T,*«* t

China eine Incarnation eingeht. Avalokiteschwara, diestellt welches in den Kaisern von bu(ldhistische Gottheit, die noch heutzutage und

Quelle unerschöpflicher Barmherzigkeit, ist cm . , r . 0 ]t

. .. ,1 T als Schutzpatron und geistiges Oberhaupt von Tibet verehrt

zwar hauptsächlich von den Lamaisten ais r ° , , ..

P . . , r nn den verlassenen Opferstatten hervor. Rund umher gibt es

wir , auci sein 1 n Buddhas der Zukunft; die letztem mit erhobenen Händen, deren

Buddhas der d eschlungen sind. Debet den Bildnissen erhebt sich

Finger auf eine sonderbare Weise ^ i g 8 mit Kränzm geschmückt und strahlen

eine Art Baldachin (tschadra). Manche naupi M ö , , , , ,

, . -n- A Qtatne stellt einen sundenfreien Menschen dar, welcher sich

einen Glorienschein aus. Bit 16 otaiue