Wasserhohe beym Beharrungsstande der ströme.
Datum
der
mittlern
zeit.
Waal.
R h e i n.
Leck.
Yssel.
bey
Co l n.
Emmrich,
Nymegtft.
bey
Thiel.
GorcAum,
Pannwden
Arnheim,
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Dotshurg.
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1770.
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1771.
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1772.
10. Nov.
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1774.
13. July.
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1775.
21. Juny.
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1776.
15. April.
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12. Sept.
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1782.
30. Juny.
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1783.
22. May.
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§• 39. Wenn gleich beym Beharrungsstande des Stromes die Geschwindigkeit diegeringste, in Hinsicht des Wasserstandes» ist, so ist doch dabey die Neigung des Stro-mes nicht so geringe, als wenn der ström oberhalb früher fällt wie unten.
$• 40. Nachdem nun gezeigt worden ist» dafs der Beharrungsstand der Flüsse beyverschiedenen wasserhöhen eintreten kann; so wird es jetzt n’Öthig seyn zu untersu-chen, warum derselbe stets bey dem niedrigsten Wasserstande eintreten müsse.
Es ist nämlich bekannt, dafs die natürlichen Anschwellungen aller ströme vonanhaltendem Regen- oder von Schnee - wasser (Eisstopfungen» see-stürme» und An-schwellungen vom heftigen winde verursacht, also ungewöhnliche Anschwellungen»bey Seite gesetzt) herrühren. Wenn also alle Nebenflüsse und Bäche , die einen Haupt-flufs speisen, äufserst wenig wasser bringen; wann dieser selbst ungewöhnlich seicht,ist, wie z. b. der Rhein im März 17Q7 war; so wird, zwischenzweyenNebenflüssen nichtmehr wasser zufliefsen können» als abfliefst: die Verdünstung abgerechnet, welcheauch wohl in den mehresten Jahreszeiten durch den Thau ersetzt wird. Es ist folg-lich unter solchen umständen die wassermenge aller möglichen Profile einander gleich,mithin ist der Strom im Beharrungstande. Diesen Stand mufs der Strom also eher erreichen,Wenn er niedrig als wenn er hoch steht. Und der Flufs» worin sich wenig Neben-flüsse ergiefsen, wird weit anhaltender im Beharrungsstande seyn, als ein anderer, wel-
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