Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
Seite
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eher sich in mehrere Aeste vertheilt, und der viele Nebenflüsse aufnimmt. So ist z. b.die Maas fast bey jeder geringen nöhe, und so lange im Beharrungsstande als im stei-gen und Fallen, und der Rhein gelangt zu ihm weit öfterer bey geringem wasser, alsbey einem mitllern oder.als bey höherem. Wenn er gar über die ufer hinaustritt, soist kein Beharrungsstand möglich; und es ist keiner mehr bey 13 Fufs Emmricher rege!in den holländischen Anzeichnungen über die wasserstände zu finden.

Welchen Einflufs die Nebenflüsse auf das steigen eines Stromes haben, diefs sollhier nur durch einige Beyspiele angeführt werden.

Am 1. May 1789. stand der Rhein hey cöln 15 Fufs 7 zollund am 2. May wurde er durch eine sieg-An-schwellung erhöht bis - - - - 17 1 — 7 —

Am 3. May stand der Rhein bey cöln - 9 — 4 —

Am 4. May durch eine sieg - Anschwellungerhöhet bis - - - - - - 15 — 3 —

Am 17. Dec. 1790. stand der Rhein bey CÖln 10 ■—11 —

Am 20. nee. war er durch eine Anschwellungder Sieg und Mosel gestiegen bis - - 19 — 6 —

Ein solcher ungewöhnlich niedriger wasserstand, wie der von 1797. kann alsofüglich zum Null-runcte aller pcgel längs einem Flusse angenommen werden, und erist bey hydrometrischen Messungen äufserst wichtig.

Dafs der Flufs bey ihm zum Beharrungsstande kömmt, sey uns erlaubt noch durchzwey Beyspiele zu bestätigen»

In den Jahren 1766 und 1797. standen der Rhein und die ivaal bey offenem ströme soniedrig, dafs man keine Nachrichten von einem seichtem stände aufzuweisen hat.Ihre Hohe war an den Regeln.

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