Diese uebersicht liefert den Beweis, dafs diebey den genannten Städten stehendenregel nicht während dem niedrigsten wasserstande correspondiren, welches dochseyri sollte.
41. Die Geschwindigkeit der fliefsenden Gewässer haben (wie ich bereits obenanführte, und worüber ich noch mehreres sagen werde) mehrere Gelehrte aus der Nei-gung und wassertiefe berechnen wollen, wahrscheinlich werden wir aber hierüber niezu einer mit der Natur der Flüsse übereinstimmenden Theorie gelangen. Ich willdemnach einige derjenigen Messungen, welche von der Geschwindigkeit des Stromesin grofsen Flüssen angestellt sind, und die diefs bestätigen, aufnehmen. Ohne Zwei-fel werden sie jedem Ingenieur und Naturforscher willkommene Resultate seyn.
Als ich im Grofsherzogthum Hessen von 17Q5 bis 1802. den'Wasserbau dirigirte»dieses Land gegen die Angriffe des Rheins und die Hochgewässer dieses Flusses sowohlals des Mayns, durch Bauwerke und Dämme, schützte, stellte ich unterhalb dem uorfcErfelden, da-wo Gustav Adolph den Rhein passirte (Tab. 3.) bey verschiedenen was-serhöhen , Geschwindigkeitsmessungen, mit schwimmenden unten mit Eisen beschla-genen staben an. Die Resultate waren diese.
Beobachtungs - Raum von1000 rheinländ.schuhenvon der Linie D G bisE F rig. 1. Tab. III. undzwar von folgenden Per-pendiculairen.
Schwimmholzin derOberfläche.
IQten und 20 ten july 1797-
Geschwindigkeit des Rheins, aus mehreren Beobachtungen genommen* *)
bis auf 4 | bis auf 6
Fufs Tiefe, j Fufs Tiefe.
bis auf 9Fufs riefe.
bis auf soFufs Tiefe.
Tiefen (**)
Fufs. i ZQil.
. N Sb-3
£ §D
® £
CA n
von I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
IX.
X.
XI.
XII.
3,660
4,454
4,211
3,858
Wegen des.Windes nichtgebraucht.
3,922
3,445
3,178
3,731
4,717
4,702
4,329
4,149
4,102
3,731
4,702
4,702
4,329
4.149
4,098
4,049
3,676
5,502
3,208
2,976
3,632
3,666
4,658
4,762
4,329
4,149
4,0Q8
4,023
0,676
3,502
3,208
2,949
2,632
3,527
4,454
4,211
3,944
3,823
3,712
3,693
3,441
3,398
2,981
24
272Ö
283030282423221412
31
91
51
7§
ll
7
81621
*9 Von den meisten rerpendiculairen sind zwey bis drey Beobachtungen angestellt Worte::.
) Die Tiefen wurden in der Linie d o (Tab. in, Fig. r.) zwischen den 12 perpendiculairen während derselben zeit gemessen, als die Geschwindigkeit beobachtet wurde. Die puuetirteu Linien aus den puuetenI. 2. 3, 4 . xxir, x r> x. ix. in der Linie a b, welche den oueerschuitt ef durckschueiden, dienenzur näheren Erläuterung. In dieser stromkarte sind aber die riefen, auf den Null-Punct des Pegels,das ist auf den niedrigsten wasserstand des Rheins reducirt.