Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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*

Perpendiculairenin den

10 ten und Ilten August 17Q7,

Mittlere Geschwindigkeit aus mehreren Beobachtungen.

Puncten.

Schwimm-hoixin derOberfläche.

bis auf 1FufsTiefe. j

bis auf %Fufs Tiefe.

bis auf 6Fufs Tiefe.

bis auf 9Fufs Tiefe.

bis auf 11Fufs Tiefe.

bis auf 20Fufs i iefe.

(

1 .

3,095

3,132

3,120

3,001

3,001

3,000

2,901

11 .

3,076

3,326

3,314

3,268

3,333

3,245

_

P3 S Slj i

m.

—

—

■-

3,317

—

3,174

IV.

. 3,385

—

—

3,460

■—■

3,500

3,358

/

u 1

V.

3,351

3,541

•—

3,413

—

3,334

3,310

J=3 1

VI.

—

•-.

--

3,237

—

3,154

3,125

n » 1

VII.

3,06g

3,228

3,215

3,164

—

2,937

2,817

3 <f

VIII.

—

— .

—

3,0Q5

2,950

2,910

2,754

1Ä.

—

—

—

2,678

—

2,570

2,460

IO 1

X.

2,349

2,689

2,662

2,431

2,338

2,309

—

1

XL

—

—

—

2,183

2,032

--

CQ I

XII.

—

—

—

1,967

—

—

—

§. 42. Aus diesen Beobachtungen ergiebt sich also: l) dafs die Geschwindigkeitin der Oberfläche, da wo sie bey einer windstille beobachtet werden konnte, be-ständig kleiner war, als die mittlere Geschwindigkeit bis zu einer Tiefe von neunschuh: nähmlich bey einem Wasser stände von 8 rufs 2 zoll bis 8 Fufs 5 zoll pegel-höhe. Bey einem 3 Fufs niedrigen ströme war aber die Geschwindigkeit in der Oberfläche et-was gröfser als die mittlere Geschwindigkeit aller Profile bis zu (j rufs Tiefe; aber kleinerwar sie immer, als die mittlere Geschwindigkeit bis zu 2 Fufs Tiefe. Diesen Beobach-tungen widersprechen also diejenigen Theoretiker, die behaupten, dafs die Geschwindig.keit genau von der Oberfläche an, abnehme. Warum die Geschwindigkeit an der Oberflächeallemahl geringer, als einige russe darunter, ist, diefs erkläre ich aus dem wider-stände der Luft, den sie dem strömenden wasser darbietet. Dafs die Adhäsion desWassers mit der Luft zu dieser Verzögerung beyträgt, wird dadurch wahrscheinlicher,weil der unterschied, um den das-Schwimmholz langsamer als ein 6 bis 9 schuh lan-ger stab (perpendiculär) schwamm, desto mehr zunahm, je schneller der ström flofs. Es mufs-te sich also hier das wasser mit einer gröfsern Geschwindigkeit'von der Luft lofsreifsen.

2) Im stromstriche (wo die Geschwindigkeit am gröfsten ist) war die Geschwindigkeitan der Oberfläche nur um etwas geringer als die mittlere zu 20 Fufs Tiefe. Ein wich-tiges Resultat in Hinsicht derjenigen Geschwindigkeitsmessungen, die vom Nieder-Rheinemitgetheilt werden , weil es zeigt, dafs die dort angegebene, in der Oberfläche desStromstriches beobachtetete Geschwindigkeit, beynalie für die mittlere der Profilegelten kann. 3 ) Es geben ferner diese Messungen die gröfste Geschwindigkeit einenbis vier schuh unter der Oberfläche, welches mit den Brunningschen Messungen, die un-ten mitgetheilt werden sollen, ziemlich übereinstimmt. 4 ) Auch ist die Geschwindig-keit bey der zweyten Operation, wobey der Strom 3 Fufs 2 zoll niedriger stand, sehr