Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
Seite
40
JPEG-Download
 

40

/

Von dem Ablafsgraben bis gegen das Ende des Werkes tsto. iv. war die Geschwindigkeitder 18 Fufs tief herunter gelassenen Kugel 3,51.

Des 6 Fufs langen Stabes - 3,IQ.

Des 20 Fufs langen Stabes - - 3,22.

Es war also die Geschwindigkeit. 18 Fufs unter der Oberfläche gröfser, als diemittlere Geschwindigkeit von der Oberfläche bis auf 6 und 20 Fufs Tiefe, und diesesResultat läfst sich aus dem starken Abhange des Bodens, aus der gegenüber lie-genden Sandbank, welche den Strom mehr am Boden als an der Oberfläche beengte,und aus der Erweiterung der Stromrinne erklären.

44. Ich will hier die Gelegenheit nehmen, die drey verschiedenen Methoden,welcher man sich bedient, die wassermenge zu bestimmen, in Rechnung aufzustellen,wiewohl ich im 2ten Kapitel noch etwas davon sagen werde.

.Erste Methode wird in nachstehender Tabelle ausgedruckt (Tab. m. f ig. i.).

Perpendi-

culairen.

Flächen - Inhaltdes einer jedenrerpend. zuge-hörigen Theiies.

o

Mittlere oe-schwineigkeitbis auf 20 rufstief.

Wassermenge,Welche durch ei-nen jeden sol-cher TheiJeiliefst

\

A n m e r k u n g.

I.

i6qi

3,527

5866

*1

11 .

1Q3Ö

4,454

8623

! | Bey einem wasserstande von 8,25

III.

1843

4,211

7760

1 1 Fufs am Erfelder pegel.

IV.

200Ö

3,044

7912

1

V.

2111

3,823

8068

VI.

214Ö

3,712

7966

VII.

1Q71

3,693

7279

*) ln der X XI. und 12ten Terpen-

VIII.

1732

3,441

5960

diculaire, ist die mittlere Ge-

IX.

1668

3,5Q8

5068

schwindigkeit auf 9 Fufs Tiefe

X.

1557

2,981*)

4Ö41

gemessen W'ordeu.

XI.

1026

2,949

3026

XII.

1330

2,632

3500

21017

42,765

76269

Nach dieser Berechnung wäre also die mittlere Geschwindigkeit = 3,52(J und

21017

die mittlere Tiefe —• (Breite des Flusses) = 22,84 Fufs.

Die zweyte Methode, welcher man sich in Holland bedient, giebt die mittlereGeschwindigkeit

42,765 /'Summe der GeschwindigleitenN r „

' 12 V. in den xn perpendicularen J " 3,503 Fulo.

Und die wassermenge —■ 3,503 . 21017 74883 Cubik-Fufs.

Die zur Bestimmung der wassermenge abzweckende dritte Methode, die ich hiermitnehme, gründet sich auf folgende Betrachtungen: l) In der nähe flachabgehenderufer ist, wenn der ström nicht sehr loch steht, selbst in einer regulairen Bahn, keineBewegung des wassers; diefs war auch hier am linken vier bey g (Tab. m. Fig. i.)

/