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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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stromliöhe von solchem Material mit sich führe. Beyde Verhältnisse giebt velsenan (t). Die ueberschweinmung des Rheins vom 24ten Januar, bis zum 4ten Febr.1792 . hatte im Bergischen alles unter Wasser gesetzte Terrain mit Rheinletten 1 bis3 zoll hoch überzogen. Nach einem ungefähren ueberschlage wurden durch dieseueberschweinmung von unz bis uerdingen ungefähr 3Ö00Q morgen gedüngt (u).

Uebrigens ist hierbey noch zu erinnern, dafs es bey solchen Bestimmungen an-gegeben seyn mufs, ob das yerhältnifs nach dem Gewichte, oder nach dem cubischenInhalte zu verstehen sey.

Der verewigte nofrath Kästner hatte die Güte mir hierüber in einem Briefe fol-gende Nachrichten mitzutheilen. „Im alten namburgischen Magazine m. Bande, Ham-burg 1748, Seite 4Q0. finden sich Schobers Erfahrungen über die menge des Schlam-mes , den trübes wasser der waal absetzte. In den commentariis Bononiens : t. vi.opusculor. p. 100. findet sich Joannis Bacialtii de luti quantitate in aqua Rheni turbi-da , und p. HO. Eustachii zarotti de liini tumentium fluminum aquis admixti quantitate.“

„Im Reno bey Bononien ist nach sac. etwa schlämm; in der Tiber nach za-rotti Sonst führt Bac. an, dafs, nach Jari planei Angabe, trübe Bäche wohl T x ? schlämmhalten.

„ Die Brüche mit so verschiedenen Nennern werden wohl am bequemsten aufDezimalbrüche gebracht.“

„So habe ich aus Schobers Erfahrung berechnet, dafs in 653 i.oth trübes wasserdes Lettens Gewicht = 5,125 Loth war, also von dem Mengsei 0,007848 betrug.Zarotti’s T | T = 0,0060ÖO. “

„Ich habe auch die übrigen Verhältnisse auf Dezimalbrüche gebracht, und so ist

Bacialtii = 0,003056. Planei =s 0 , 003636 . woltmans = 0,001880,Woltmans pj-g- =* 0 , 001020 . Bechmans -^-5 = 0 , 010000 . Beckmans =J 0,004970.Tetens 7 | T 0,003021. Manfredi = 0,005747. Maillets 0,100000.

Perry’s =2 0,001539. Schaw’s =3 0,008337. Bolstra’s ^ 0,050000.Bolstra’s — 0,010000.“

§. 78. Da diejenigen Flufsbauwerke, welche dem Strom eine vortheilhafte Rich-tung geben sollen, ein vorufer oder Vorland erzeugen müssen, so ist es klar: dafsbey Flüssen, deren Hochgewässer viel und grobes Material führen, die Wirkung dererin die Flufsbahn hineingehenden werke günstiger, als bey solchen, die weniger gro-bes Material führen, seyn müsse. Daher sind die auf dem stromstrich perpendiculairin den Strom hineinliegenden werke in allen Bergflüssen, besonders wenn sie einenmit dem Stromstriche parallel gehenden Flügel erhalten, sehr zweckmäfsig; in Flüs-

(t) Revierkundige vevhandeling, S. 59. und 128.

(u) Wiebekings oder des Verfassers Beyträ'ge zum praktischen wasserhaue 1792 * Tio.