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sclieinung wird von den Beobachtungen, die der Landmesser Bolstra in den Jahren 1739bis 1741 angestellt hat, aufs unumstöfslichste erwiesen (*), und ich will — um diefsanschaulicher zu machen, die Lage der Oberfläche von der Maas und der meerwede,wie sie Bolstra gefunden hat, nicht nur figürlich Tab. 4Q. Fig. 1., 2., 3., 4., 5, und 6. dar-stellen, sondern auch eine aus dessen Wahrnehmungen berechnete Tabelle auf den folgen-den zwey seiten mittheilen. Diese Tabelle giebt eine deutliche uebersicht 1°. vondem verhältnifs der Neigung des rlufsstromes zu den Längen 2°. von dem Steigen desRÜchwallendenstromes, oder des Fluthstromes, zu eben diesen Längen.
Nachdem wir nun diese Ströme in der angezogenen Tabelle in einzelnen Stationenzerlegt haben, wollen wir sie auch bis auf die gesammte Länge, worin gewöhnlichdie Fluth einwirkt, betrachten; das ist von der Maasmündung bis zu den puncten AAA(siehe Tab. 49 ., 4., 5., Ö.), wo sich die Linien der Fluth und Ebbe vereinigen.
Uebersicht vorn gesummten steigen des nüchwcdlendenstromcs und von der Nei-gung des Flufsstromes , bis zu demjenigen puncte , ivo ein Auf - und mederf al-len des trassers in der merwede verspürt wird.
Länge — vom hölzernen Feuerbaaken am nörd-lichen Ufer der Maasmündung bis zu den Punc-ten AAA (Tab. 49. Fig. 4. 5. 6.) wohin derRückwallendestrom in der merwede aufhörte,während die in der Tabelle s. 118 u. 1 19 be-zeichneten Beobachtungen angestellt wurden.
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Setzt mandas stei«gentm,so ist die
Län£;e.
0
Neigung des rlufs-stromes.
Setzt mandie Nei-gung = 1 ,so ist dieränge.
Stand
der
Zoll.
j Zoll.
1
20413
18957
17500
25
40
57
1175Q0
68245
44210
85
95
114
34585
28734
22105
beym niedrigen
— mittlern '
— hoben! '
Strom
Alle diese Beobachtungen, einzig in ihrer Art, (wenigstens sind mir keine anderebekannt) zeigen es evident, ltens. Dafs der Rückwallendestrom bey einer negativen
(*) Audi die waterpassingen en peilingen aau en omtrent de Revier de Merwede door cruquius, undnoch mehrere, von Bolstra angestellte Beobachtungen Tab. 31 . — ergeben, ähnliche Resultate; näm-lich, dafs der niickwallendestrom eine negative Neigung hat. So ist es z, B. aus denen in pi». 1., 2 .und 3. rab. 3i. angezeigten 18 monathlichen Beobachtungen ersichtlich: dafs der Riickwaliendestromvon rortrecht nach Hardingksveid 21 1/2 Z, steigt, wo des rlufsstromes Neigung doch 47 Zoll betrug.
Wollte der Lese r indessen auch an der oenauigkeit aller dieser bildlich dargesieUceu Nivellementszweifeln, so würde selbst ein solcher zweifei nicht das Hauptresultat (das steigen des Riiekwallenden-strornes) widerlegen. Dasselbe beruht ja lediglich und allein nur darauf; dafs die Neigung des phifs-ätromes von den puncten AAA (Tab, 4 g, pig. 4 . 5 und 6.) gröfser, als die rluthhöhe vor derMaasmiinduug ist. Dafs diefs aber wirklich so sey, zeigt uns die simple Beobachtung des Zurückblei-bens (noch unter Rotterdam ) von dem seewasser. Kurz, wenn wir diese treßliche Wahrnehmungennäher analysireu, so werden wir gezwungen, ihnen einen sehr hohen Grad von Präcision zuzuge-steheu, welches auch noch unten gezeigt werden yoll.