Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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rationen verknüpft zxi seyn, bestehet hierin: Sie müssen längs einem, in verschiede-ne t heile eingetheilten und genau nach der Tiefenmessungslinie gespannten seile, dasdurch einige, in gewissen Entfernungen von einander für Anker liegenden Nachen ge-tragen wird, vorgenommen werden; ferner mufs an jedem ufer des Flusses ein pfählin den Grund geschlagen werden (wie bey A und B Fig. 2. Tab. 2Ö,), und zwar so,dafs deren obersten Enden genau die Hohe von 8 Fufs am pegel haben; oder wo die-ses, wegen der hohen abbrüchigen ufer, nicht thunlich seyn möchte, da mufs blofsdie Hohe des pfahls nach dem fest bestimmten pegel bemerkt werden. Diese pfählewerden noch ohnedem diesen vortheil gewähren, dafs man versichert seyn kann, dieMessungen immer in denselben Profilen vorzunehmen, welches doch absolut nothwen-dig ist, um irgend genaue Vergleichungen anstellen zu können. a

„Wenn diese Vorkehrungen getroffen sind, und die Tiefen des Flusses bey einemniedrigeren Wasserstande als 8 Fufs am pegel gemessen werden sollen (er ist hier bey-läufig der mittlere wasserstand); so mufs das profil des Flusses, so wie es bey einemW'asserstande von 8 Fufs pegelhöhe gewesen seyn würde, gesucht werden. Diesesprofil durch diejenige Breite des Flusses, die bey 8 Fufs pegelhöhe statt hat, dividirt,giebt alsdann die wahre mittlere Tiefe. Ein solches profil kann auf folgende weisebequem gefunden werden : Man suche die mittlere Tiefe von dem Profile e d e b(Fig. 2.) und hernach, durch die Multiplication dieser Tiefe mit der Breite e b, dasprofil e d c b selbst. Hierzu addire man den Flächen - Inhalt des Raumes a e f, denman in der practik, ohne grofsen Irrthum, als ein Dreyeck ansehen, und folglichdenselben durch die Multiplication der halben Entfernung a f mit dem unterschiede derwasserhöhe, finden kann: ferner addire man hierzu den Inhalt des Reetangcls f B b c,welcher das Produkt des Unterschiedes der wasserhöhe mit der »reite e b ist (*). Die

(*) Wann das ufer bey B a ach schräg hinunter geht, wie bey a, so versteht es sich Von selbst, daf*man auch an dieser Seite noch ein Dreyeck berechnen mufs- Auch würde man die Rechnung noch,abkürzen können, wenn man nämlich, anstatt das Rechteck f B b e besonders zu berechnen, den un-terschied der wasserhöhe zu der gefundenen mittlern riefe des profiles e d c b addirt. Die eben be-schriebene Methode ist, nach meiner Meinung, die genaueste. Wenn man sich aber mit etwas weni-gerer Genauigkeit begnügen wollte, so würde man auf folgende weise verfahren können: jYTan be-rechnet das rrofil des rlusses, wie es zurzeit der Tiefenmessung gefunden ist; dieses profil iheiltman durch die Breite des rlusses, die bey 3 rufs regelhphe wirklich statt hat. Addirt man nun zudem ouotienten den unterschied der wasserhöhe, so wird man ziemlich genau, selbst die mitt-lere riefe erhalten. Es habe z. B. ein Querschnitt des rlusses (rig. 2.rab. 26.) bey 5 rufsregelhölie, ein«mittlere Tiefe von 8,4 rufs ; die Breite e b sey 64 Ruthen, so hat man ein Profil von b 1 , 2 011a,drat-rufs. Dieses durch a B “ II04 ruf* dividirt, giebt 5,844 rufs. Hierzu den Unterschied derwasserhohe “ 3 rufs addirt, so erhält man für die mittlere Tiefe des rlusses, bey 5 Fufs pegelhöhe,8,844 Fufs. Wenn man nun diese Berechnung nach der genaueren. Methode anstellt, so erhält man

folgendes :

das Profil des rlusses bey 5 Fuf* pejgelliöhe, ist

Das nreveck a f e.. .... ..

Das Rechteck f e B b . . , > . ......

3 .... «

fr

■ 9254, 2 Quadrat - Fufs.