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Diese Messungen*, von denen Bereits Seite 47 u. s, w. die Resultate mitgetheilt sind,finden' sich im Detail in der verzameling van Rapporten, verbaalen etc. betreffendede Doorsnydingen en werken op de Boven - Rivieren II. Deel. Die mittlern Geschwindig-keiten findet man nämlich pag.. 115 , 124, 129 , 1 35, 139 et 144. Die stromstrichesind hier nach der Karte genommen.
In den rerpendiculairen, worin die gröfste mittlere Geschwindigkeit statt fand,war sie,, nach den obigen Profilen oder Sectionen genommen, 52,740; 42,782;41,94 8; 39,211 ; 33,139; 39, 211 zoll. Eigentlich hätte diese gröfste mittlere Ge-schwindigkeit im stromstrich gefunden werden sollen. Wenn wir also diese lezternResultate mit der obigen ersten eolonne vergleichen, so treffen einige Messungen sehrnahe zu. Dabey mufs man aber noch bedenken, dafs die obere Kante des Brun-nihgschen Strommessers sechs zoll unter der. Oberfläche des Stromes Stand, und dieGeschwindigkeit näher gegen diese Oberfläche auch mehr abnimmt: dafs man alsoauch aus der lezten Vergleichung sieht, wie die Mittlere - Geschwindigkeit eines Profilsder Geschwindigkeit im stromstriche an der Oberfläche und bis 6 . zoll darunter sehrnahe kommen müsse. Endlich kann die Geschwindigkeit in der Nähe der Oberflächedurch die beiden schiffe , zwischen welchen das Instrument gestellt . 1 war (xab, 18..Fig. 15.) gröfser gewesen seyn, als. im freyströmenden wasser, so dafs man alsohierdurch berechtigt wird, eine noch gröfsere Annäherung von den leztern angeführ-ten Mittlern - Geschwindigkeiten zu den Geschwindigkeiten, im stromstrich bis zu 6 ;zoll unter der Oberfläche, vorauszusetzen.
In den Fällen also, wo die Kosten zu den kostbaren Messungen mit dem Brunningssehen Strommesser oder zu den Messungen mit den Stäben und der Kugel, in verschie-denen riefen, wovon später gehandelt werden soll , nicht hergegeben werden, wirdsich der Ingenieur mit der Beobachtung in der Oberfläche des Stromstriehes bis 4 oder6 zoll darunter begnügen müssen und können..
12Ö- Auch düiffte die Bestimmung der mittlern Geschwindigkeit a priori noch deswe*gen nicht möglich seyn, weil der Abhang des Bettes die vorzügliche Ursache von derzu- oder Abnahme der Geschwindigkeit von der Oberfläche nach dem Boden zu ist;,denn ein stark abhängiges Bett bringt eine gröfsere Geschwindigkeit in der Nähe des Bodens*als in der Nähe der Oberfläche hervor. Dies beweisen auch die mitgetheilien MessungenWelche ich im. ober - Rheine anstellte. Wie kann man also bey einem, so gestalteten Betteeine Abnahme der Geschwindidigkeit nach dem Boden zu voraussetzen? Ist es nicht sonder-bar , dafs man aus den Brunningsellen Messungen allemal; eine Abnahme der Geschwin-digkeit von der Oberfläche nach den Boden gefolgert hat, da sie doch: gröfstentheilseine gröfsere Geschwindigkeit einige schuhe unter der Oberfläche als in der Oberflächeselbst geben? Und sind sie nicht alle in einem solchem Bette angestellt worden, wel-ches keinen sehr merklich abhängigen Boden hat? Alan vergleiche mit dieser Fragexab. 15 . und xab. 23. Zeigen nicht auch die im ober - Rheine in einem wenig ab-