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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Strome gekehrt ist, hat eine Länge von 4 Fufs 8f zoll, vom Eewegunspuncte S bisan den Mittelpunct des Brettchens r gerechnet. An den beweglichen Hacken t wirddie kleine schale für kleine Gewichte, oder auch das Gewicht selbst gehängt. DiesesWerkzeug wird endlich auf eine Brücke, oder auf eine Flofsbrücke (vlonder) gestellt,die auf Balken über zwey von einander liegenden und gekuppelten Flöfsen geschlagenist, um den Strom auch nicht durch das mindeste Hindernifs zu stören. So guteDienste dieses Werkzeug in der Oberfläche, und auch bey einer geringen Tiefe unterderselben noch thun mag, so dürfte es doch auf eine etwas gröfsere Tiefe nicht wohlmehr gebraucht werden können, da alsdann erstens, die Wirkung des Wassers aufdie vertikale Stange s r nicht ganz unbedeutend mehr bleiben kann, zweytens aberauch, w r eil dann das Wasser an einen zu langen Hebel wirken, und dadurch ein zugrofses Gegengewicht erforderlich seyn, und also die Reibung an der Axe der wagezu grofs werden würde. Leupold beschreibt zwey ähnliche Vorkehrungen (*), dieaber auch nur in der Oberfläche gebraucht werden können.

10) Brünings sah das Mangelhafte dieses Instruments zu gut ein, und erdachte daherein neues, welches er Tachometer nennt; er hat es in einer mir im Jahre 1797 mitgetheil-ten, in holländischer spräche geschriebenen Abhandlung und in den Sammlungen von ver-baalen en Rapporten, in holländischer spräche beschrieben. Da dergleichen Beschrei-bungen der Erfinder immer zum Besten entwirft, so will ich dieselbe aus der obenangeführten uebersetzung hier aufnehmen, a b c d (lig. 14. Tab. 18.) ist eine ku-pferne platte, deren jede Seite 6 rheinländische zoll grofs ist, welche bey den ver-suchen rechtwinkclig gegen den ström gekehrt, welche sich, indem sie von dem Stro-me zurück gestossen wird, mit sich selbst parallel sich bewegt. Zu diesem Ende ist aufdie innern, oder auf die dem Strome abgekehrte Seite im Mittelpuncte der Gröfse, wel-cher hier auch zugleich der Mittelpunct der schwere ist, ein vierkantiger kupfernerStab ab, Q f zoll lang und zoll im Viereck dick, angeschraubt, der ohne demnoch mit einem rechtwinkeligen Knie b c = 2 T V zoll lang versehen ist. An dieses Kniewird ein kleines getehrtes seil befestigt, das um die scheibe e läuft. — Ein zwey-ter kupferner stab d c, lang 5-^V zoll, breit J zoll und hoch ^ zoll, ist an das läng-liche stück Kupfer F g h befestigt, und mit einem rechtwinkeligen Knie versehen, woranvermittelst eines Bügels, die eben gedachte scheibe e befestigt ist. An das Ende die-ses unbeweglichen Stabes bey f, so wie auch an das stück Kupfer F g h , bey g, sindkleine horizontale und verticale Rollen angebracht, über welche der erstgemeldete Staba b sich bewegt. Auf der obern Seite des unbeweglichen Stabes d e ist eine kupfernestrebe, unter einen Winkel von 45 Grad bey h angeschraubt, um alles schlenkern zuverhindern, und das gesamte Werkzeug, auch bey dem stärksten zuge über die scheibee, in einem rechtwinkeligen Stande zu erhalten. Diese zurüstung wird vermittelst der

Theatrum maclxinarum generale §, 5o4,

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