9 »
o
188
schrauben i, K und l mit der gezahnten Stange (Heugelstoch) i m vom Mahagonicl-Holze verbunden, wovon die Figur hier einen Theil darstellt, den wir aber doch nochausführlicher beschreiben werden. Diese gezahnte. Stange ist nämlich auf der einenSeite platt, und auf der andern dreyeckig. Ihre picke beträgt hinten 1| zoll, undvorne 8 Linien: die Breite der platten Seite (ohne die zähne) ist 1 zoll, welche zäh-ne vom Mittel zum Mittel gerechnet einen zoll von einander abstehen. Die Längedieser gezahnten Stange ist 5 Fufs ohne den zapfen (hol. Lip) an dessen einem Ende,welches noch ungefähr 5 zoll lang ist, und an dessen innere Seite eine kupferne Federbefestigt wird, welche an dem äufsern Ende mit einem widerhacken versehen ist.Eine andere gleiche gezahnte Stange hat an dem einen Ende ebei^ einen solchen zap-fen und Feder, an das andere Ende aber wird eine kupferne vierkantige Röhre, un-gefähr 5 zolllang, und von gleicher picke wie die Stange, auf dasselbe befestigt. Indieser kupfernen RÖhre der zweyten Stange kömmt der zapfen und die Feder der er-sten, wo denn der widerhacken der Feder in eine oeffnung fafst, die in eine der sei-ten dieser viereckigen Rohre angebracht ist. Auf diese weise befestigt man bey denversuchen so viel Stangen auf einander, als die Tiefe des wassers erfordert, die manzuvor durch verpeilung gefunden hat. — Der Strommesser, dessen ich mich bisherbedient habe, sagt Brünings, besteht aus 8 solchen gezahnten Stangen, die zusam-men eine Länge von ungefähr 38 rheinländische Fufs ausmachen.
Dieses Instrument, wird an einen eichenen oder tannenen pfähl abbcc (Fig.15. Tab. 18.) befestigt, und zwar so, dafs die Scheibe e (Fig. 15.) mit ihrem Bügelin einer dazu in diesem pfähle angebrachten Nuthe , 2 zoll tief, geht. An der andernoder vordem Seite des pfahls ist auch eine mithe, worin die gezahnte Stange pafst^die nämlich auf die Art der Schwalbenschwänze gemacht ist, und worin die Stangelängs dem pfähle sich frey auf und nieder hewegen kann. Hierdurch ist die scheibee , die mit dem seile und der daran befestigten Kette in der hintern Nuthe ganz ver-borgen ist, gegen alle Wirkung des Stromes gesichert, und an der andern Seite ver-hindert die dreycckige Gestalt der gezahnten Stange und deren Nuthe , dafs dieselben,wie viel ihrer auch an einander gefügt seyn mögen, sich nicht durchbiegen, oderaus der mithe weichen können. — Fig. 15. zeigt die zusämmenfügung dieses Werk-zeuges mit dem*pfähle, wo man von der hier unsichtbaren Vorderseite oben noch ei-nen Theil der gezahnten Stange i i hervorragen sieht. Die Vorderseite dieses pfahlsmit der mithe nach der Art der Schwalbenschwänze, sieht man in der löten Fig. —Oben auf dem pfable wird noch ein stück k l m n (Fig. 1Ö.) von gleicher nicke, un-gefähr 15 zoll lang, und an der Vorderseite mit einer gleichen mithe versehen, ver-mittels zweyer Stücke Eisen, wovon das eine bey m n angedeutet ist, befestigt. Dadieses stück nicht eher auf den pfähl gesetzt wird, als bis er im wasser steht, undder Strommesser daran befestigt ist, so ist es am befsten, dafs diese eiserne plattenmit hölzernen schrauben, die.oben mit platten und breiten Handgriffen versehen sind,