Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Strom zu bewegen, und befestige sie so zwischen die Zange q r. Wenn man als-dann das stiftchen wegnimmt, wird die platte etwas gegen den Strom gezogen, umdie erste Reibung und Trägheit zu überwinden: und dann- sucht man das Gegenge-wicht, wodurch der wagebalken nach einigen Schlenkerungen, eine geraume zeit inden horizontalen Stand erhalten wird. Dieses Gegengewicht ist folglich der Kraft desStromes gleich. “

„Um ferner den Gebrauch und die Behandlung dieses Strommessers vollkommenzu kennen, wird es nicht überflüfsig seyn, hier eine Beschreibung von derjenigenzuriistung zu geben, welcher ich mich bisher bey den angestellten versuchen in denFlüssen bedient habe. — Das erste, was hierzu erfodert wird, ist eine Art treiben-de Brücke, welche überall, wo man es verlangt, gegen den stärksten Strom hinge-fiihrt, und mit Ankern befestigt werden kann. Zwey Fahrzeuge mit platten aöden(yig, 20. und 21.) ungefähr 44 Fufs lang, Q Fufs breit, und 1 Fufs tief ins Wasserein gesenkt, sind in einer Entfernung von 12 Fufs an den vorder - und Hinterth eilenmit einander verbunden. In die Borten dieser Fahrzeuge oder Prahmen werden einehinlängliche Anzahl Balken eingefügt, über welche ein Boden mit einem darüber er-richteten verdecke gelegt ist. In der Mitte der Breite dieses Bodens ist eine Starkeeichene planke befestigt, welche mit einer Klappe versehen ist, die aufgeschlagenwerden kann, und,in welche eine an der Seite mit eisernen Bügeln verstärkte vier-eckige oeffnung (Fig. 20.) angebracht ist, um den pfähl a b b c g darin, mit demStrommesser gegen den Strom gekehrt, anzubringen, da das stellen dieses pfahlsbey einem starken ströme mit Vorsicht geschehen mufs. Deswegen ist er unten zu-geschärft, und mit einer eisernen Spitze, und eben über dieser spitze mit einem ei-sernen Ringe versehen. Ein seil, an einem Anker befestigt, welcher stromaufwärtsauf dem soden des Flusses liegt, wird durch diesen Ring, und von hier über denvordersten Balken, wodurch die beyden Prahme zusammen gekuppelt sind, geleitet,wodurch man also, wenn das seil festgehalten wird, verhindert, dafs der pfähl, eheer den Grund erreicht hat, voraus treiben kann. Durch zwey andere seile an ebendiesen Ring befestigt, welche von zwey Personen, die zur Seite in den prahmen sichbefinden, regiert werden, verhindert man die seitwärts gehende Ausweichung despfahls. Auf diese Art wird er durch die oeffnung auf den Boden lothrecht gestellt,allwo derselbe, wenn er mit der eisernen Spitze nur erst den Grund erreicht hat,fest genug steht, um dem stärksten ströme widerstand leisten zu können. Um hieraber noch mehrere Festigkeit zu erhalten, und alle Bewegung und schlenkcrung despfahls genugsam zu verhindern, wird unten, mit dem Boden der Brücke gleich, eineiserner Bügel (der sich vermittelst eines Gewindes öffnet, und an der innern seilemit scharfen zacken versehen ist) an den pfähl geschraubt, und ein seil an diesenBügel befestigt, der nach hinten zu straf angespannt, und auf den Boden fest ge-bracht wird. Ein zweyter gleicher BÜgel wird an das obere Ende des pfahls, unge-