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fahr bey c c (Fig. 15l) angeschraubt, um an jeder seile eine Rolle, oder einen Klo-ben daran zu befestigen. Um diese Rolle läuft ein seil über eine andere Rolle, wel-che zu jeder Seite des pfahls, aufser an der Brücke hängt. Diese seile, wenn sierecht straf angezogen werden, sind hinlänglich, alle Bewegungen des pfahls gänzlichzu verhindern. *
Bey dieser Berechnung, sagte Brünings so: bin ich derselben Methode gefolgt,welche ich bey Gelegenheit der versuche mit der hydraulischen schnellwage gezeigt
habe; nur mit dem unterschiede, dafs hier einen andern unveränderlichen lo-gar: nämlich 9,8098003 gibt, indem s in diesem Falle = 3Ö Quadrat-zoll ist; fer-ner: dafs das bey den versuchen gefundene Gewicht p noch einiger Reduction unter-worfen ist. Denn erstens mufs hier; wenn man genau verfährt, das Gewicht derKette abgezogen werden , indem übrigens der wagebalken so eingerichtet ist, dafsdie eben erwähnte schere q r am kurzen Arme des wagebalkens ins Gleichge-wicht gebracht ist. Denn die Kette, wenn sie einige rufs lang an dem kurzen Ar-me des wagebalkens oder Hebels hängt, würde das Gewicht p um ein merklichesvergröfsern, welches also bey der Berechnung nicht vernachläfsiget werden darf, die-ses abzuziehende Gewicht kann man sehr genau bestimmen, wenn man zuvor unter-sucht hat, wie viel ein Fufs Länge von dieser Kette wiegt. Von derjenigen, welcheich (ßrunings) bey denversuchen gebraucht habe, wiegt die Länge eines RheinländischenFufses 227 Gran, oder 0,029567 pf. xrois Gewicht.“
„Ferner darf man bey diesem Werkzeuge die Reibung keineswegs ausser Acht las-sen, da ein Theil derselben eine Verminderung, und ein anderer xheil wiederum ei-ne Vermehrung des gefundenen Gewichtes p nothwendig machen. Dem Strome, in-dem er gegen die platte stöfst, und dieselbe zurück zu treiben trachtet, wirkt ausser-dem Gegengewichte an dem langen Arme des Hebels, auch noch die Reibung des vier-kantigen Stabes a b entgegen, welche' zwar nicht über die ganze Länge des Stabes(weil das Gegengewicht dieses verhindert), sondern über die Länge von ungefähr* zoll geht, so viel'nämlich als die augenblicklich mehrere oder wenigere stärke desStromes inr Stande^ ist, die platte in Bewegung zu setzen. Diese Reibung mufs daher,weil eben defswegen eine gröfsere stärke des Stromes erfordert wird, * noch zu demGewichte p hinzu gerechnet werden. Dagegen mufs die Reibung des wagebalkensauf seiner Axe, so wie auch die, welche von der scheibe e herrührt, von dem Ge-wichte p abgezogen werden. Um hierin mit so vieler Sicherheit, wie möglich, zuwerke zu gehen, habe ich verschiedene versuche, dieser Reibung wegen, angestellt,und dafür gesorgt, dafs alle beweglicheuTheile mit reinem cele gut geschmiert waren.
„ Der erste versuch betraf die Reibung der kupfernen scheibe e , deren Durchmes-ser if zoll beträgt, und welche sich auf eine Axe, zoll im Durchmesser, dreht. Diesescheibe wurde an jeder Seite mit Gewichte beschwert, von -J pf. bis zu 4 Pfund, und unter