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geht zwischen Arcole und Albereda unter dem Alpon mittelst eines gemauerten Aqua-ducts durch. Dann geht er vor Albereda vorbey, erhält die Benennung sarega unddann rosetta, und vereinigt sich bey Bevilaqua mit dem Flusse Fratta. Ehemals warunterhalb Alberedo eine Abzugsschleuse, die von diesem Eiitwässerungs - canal vielWasser in den Etschflufs führte, wovon ich noch die spuren gesehen habe. Diesemüfste auch wieder hergestellt werden, und wäre die sohle jenes unter dem Alpon lie-liegenden Aquäducts vier schuh zu erniedrigen; denn gegenwärtig liegt sie zu hoch.Dadurch, dafs man dem Fratta bey castel - baldo einen Abflufs in die Etsch verschaff-te, erhielt der Graben sarrego ein gröfseres Gefall, folglich in Hinsicht des, unter demAlpon tiefer zu legenden Aquäducts, die Eigenschaft, aus den valli - zerpani das mo-rastwasser abzufüht-en. . ,
Ehe ich diesen Gegenstand verlasse, mufs ich von der Etsch noch folgendes be*merken. Die zwischen dem ro und der Etsch liegenden iwarschgegenden, die sichbis regnago erstrecken, heifsen das polesine. Dieselben sind äufserst fruchtbar und vonCanälen, welche Aeste der Etsch und des po’s sind, durchschnitten. Die Wasserbaukunsthat vieles für sie gethan; aber noch manches bleibt, ihr zu thun übrig. Mit ihr sinddie vielen auf der Etsch liegenden Schiffsmühlen unverträglich. Doch diese Gegendwar im Jahr 1803, als ich den Etschflufs befuhr, schon dem östreischi&chen scepterentzogen, und daher war es mir nicht gestattet, sie in wasserbauwissenschaftlicherHinsicht genau zu untersuchen, welches ich, wie der Leser sieht, bey den üb/igenCanälen des venetianischen gethan habe.