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welches ein zwischen den Dörfern nhelrikassel und RJieindorf, durch den Rhein gehen-de, aus grofsen nieseln bestehende untiefe ist, die der Stromrinne bey x nur 2f schuh ,beym niedrigsten Wasserstande, zur liefe läfst, möchte wohl den sigambern, Tenc-tern und usipiern, Gelegenheit gegeben haben, öfters über den Rhein zu gehen unddie Römer in Gallien zu bekriegen (*). 3) Woringen, Dormagen und zoons lagen zu
den nömer - Zeiten an dem linkseitigen ufer (Tab. 8.) und der rauf des Rheins inulstedie, auf der angeführten Karte, bezeichnetc Richtung haben. 4) Im Jahre 1254 bc-spühlte er noch die Mauern von ncus und hatte daher die oberhalb Düsseldorf , aufT.ab. Q. angegebene Bahn. 5) Duisburgs und nheinbergs Mauern (iab. 10. und 11.)wurden noch im Jahre 1626 vom Rheine benetzt; ja in der Mitte des 12ten Jahrhun-derts lag Duisburg am Rhein . Ich habe dessen Bahn mit der punctirten Linie k 1 in11 o p, Tab. 10., angedeutet. 6) Der Rhein mufste also damals vor dem Dorfe speie(Tab. 10.) vorbey, zwischen wesel und Büderich, mehr westlich gehen; vielleicht da»wo jetzt die Arche Noe liegt. Der den Rhein mit der Maas verbindende canal (rossaEugeniana) Tab. 10., erhielt, zu der zeit, sein wasser aus dem Rhein , y) Aber ge-gen das Jahr 1737 hatte der Strom die Krümmung von Rheinbergen bereits verlassen,denn er bildete vor ahynum, welches in dem jetzigen Rhein lag, bis zu dem blauenHause (Tab. 10.) einen sogen. 8) In der mitte des achtzehnten Jahrhunderts machteder Rhein oberhalb wesel eine Insel und unterhalb dieser Festung die zweyte Insel,das Römerward genannt; so wie weiter abwärts die Büdericher - Insel. Im Jahre JÖ40liefs der Strom das Reeser-Eyland (Tab. 12.) am linken ufer, welches gegenwärtig amrechtseitigen'liegt. Er setzte seinen Lauf nach der Linie G h, längs dem Dorfe Bienen,fort und liefs Grietherbusch am linken ufer. 9) Oberhalb Emmerich umflofs derselbe,im Jahre 1705, das Emmericher-Eyland. 10) In welcher zeit er die Mauern voncalcar bespühltc, ist mir nicht bekannt ; indessen wird hier das Altwasser noch immerder alte Rhein genannt, ll) Im Jahre 1696 thcilte sich der räufln bey schenkenschanz(mb. 13. und 21.) in zwey Aeste, welches die von dem Ingenieur passavant aufgenom-mene Karte bestimmt beweiset. 12) Damals mufste also der Rhein oder der unge-theilte Flufs in der Nähe von Griethhausen strömen, folglich warbeyen auf dem rech-ten ufer lassen. 13) Von schenkenschanz aus nannte man den linken rlufsast diewaal und den rechten den Niederrhein .
Ich habe in der ersten Auflage die ältere Stromscheidung oberhalb Lobyth ge-setzt, und das Dorf Arth für das römische Arenatiumi lobyth aber für Burginatiumerklärt. Diese Behauptung gründete ich auf die in den alten scribenten angegebeneEntfernung der vssel-Mündung (rossa Drusiana) von der Stromscheidung des Rheins,und darauf: dafs wenn zur zeit der Römer, die waal und der Rhein sich bey schen-
f ) Dio cassius rib. iy. zo. r.. v. 6 . und c. iv. 3 ^, Caesar de Bello oallico o. nr. 16. . 17. — 19. U.
-ui, Stellen dieser Schriftsteller erwähnen die öft«rn TJebergäuge der oermajteu Uber den nheift,
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