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dafs'die Hohe der eigentlichen schntzdämme, im clevischen Banndeiche genannt, vonimmerrich bis orsoy auf 22 bis 24 Schuh Emmericher - rege!, und bis Ruhrort • auf24 bis 26 schuh ; weiter stromaufwärts bis Düsseldorf auf 26 bis 30 schuh Düsseldor-fer regel liegen, dennoch öfters überströmt , 1 und von den Eisgängen durchbrochenWurden. Diejenigen Dämme, welche die sommerfluthen von dem uferlande abhaltensollen, und die man sommerdämme oder Sommerdeiche nennt, liegen von urdingenbis zur holländischen Grenze auf iß Fufs Emmericher - Pegel, und messen eine Längevon zwölf deutschen Meilen. ^
$. 224. Im Allgemeinen suchte man den Rhein , bis zum Jahre 1788, durch inden Strom hineingehende declinante nribben und durch Enclavirungen der Nebenarme,vermittelst Faschinenbauwerken, Grenzen zu setzen. Nach diesem Jahre liefs preufsenmehrere perpendiculare werke in den ström legen, und ich suchte die Doppelwerke,oder Fangkribben an den declinanten Kribben einzuführen, wie diefs, die auf Tab.21,, dargestellten rlufsbauten beweisen.
225. Der erste wichtige Flufsbau, den wir am Rhein antreffen, ist die von mir imJahre 17 QO angefangene Enclavirung der Honnef er Insel mit dem rechtseitigen ufer(iab. 4.) Da oberhalb dieser Insel, die man auch das eravenwehrt nennt, sowohl,als dem Nonnenwehrt, hohe und feste, aus grobem Material bestehende Kiesbänke, la-gen, so nahm der rechtseitige Arm vor Honnef stets an Tiefe zu und dieses Dorf standin Gefahr, ein Raub des Stromes zu werden. Man beschlofs daher, diesen Arm zuzu-bauen. Ich nahm vom Local 1790, eine genaue stromkarte auf, wovon Tab. 4. einAuszug ist. Die Resultate der hydrometrischen Messung sind folgende :
Von x gegen oberwinter betrug die Geschwindigkeit bis y- 3,28 Fufs., von derBreitbach bis zum Anfänge des ßleswerkes n-3,7 Fufs; von n bis y- 2,3 Fufs, Fernervon y bis l im mittlern Arme 4,5 Fufs; von l bis gegen das Ende des Gravenwehrts5,2 Fufs. Im rechten Arme war die Geschwindigkeit 5,82 Fufs, und im linken 5,3rufs in der secunde. Alles bey 8-J schuh pegelhöhe mit Treibern gemessen.,
l) Die wassermenge betrug nach diesen Messungen im unvertheilten Strome38400 Cubik - Schuh. Da die Resultate der Messungen in den drey Armen uih 420cubik - Schuh zu grofs ausfielen, so wurde dieser ueberschufs nach verhältnifsder gefundenen wassermenge eines jeden Armes abgezogen, und dann flolsdurch den rechten Arm 15120 Cubik - schuh,durch den mittlern Arm 10800 — —
durch den linken Arm 12480 — —
, 38400 cubik - schuh.
Die Neigung der Oberfläche betrug von x bis y auf 6Ö00 Fufs 17 zoll; von ybis l auf 1572 Fufs, 2 zoll 8 Linien ; von l bis < gegen das Ende des Gravenwehrtsauf 2700 Fufs 2. rufs 8 zoll 9 Linien. ,
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