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Da das streichen der Felsen am linkseitigen ufer nach einer schiefen' FlacheStatt fand, yvic das profil Eig. v. zeigt; so konnte man sowohl in der Mündung desmittlern als des linkseitigen rlufsarmes, eine Vertiefung erwarten, sobald der recht-seitige Arm mit dem Faschinenbauwerke h b (s. die Karte Tab. 4.) zugedämmt seyriwürde. Die Erfahrung hat dies auch vollkommen bestätiget; denn nach Vollendungdieser rnclavirung, deren Länge 2484 Fufs beträgt, die 4 Fufs 5 zoll über denniedrigsten wasserstand aufgeführt ist, bey welchem wasserstande die spitze des sogenann-ten unkclsteines (ein aus Basalte, der Stadt unkel gegenüber im Rhein liegendesFelsrief) 9 Fufs und 2 zoll über den niedrigsten wasserstand aus dem wasser her-vorsteht, hatte, vom Jahre ] 790 bis 17Q4 , die Tiefe des mittlern Armes drey,schuh zugenommen. Das profil Fig. v. sowohl als die auf der Stromkarte bezeicli-neten Tiefen zeigen dies deutlich. Diejenigen, welche vor der Beendigung der eii-clavirung in dem mittlern rlufsarm statt fanden, sind nämlich auf der linken Seitedes Stromstriches, und diejenigen, welche drey Jahre nach ihrer Vollendung, r im'Juny 17Q4 gefunden wurden, auf der rechten Seite dieses stromstrichcs bezeichnet.Alle Tiefen sind aber auf den Nullpunct des Düsseldorfer Pegels reducirt.
Da ich bereits auf der Seite 258 die Ausführung dieses Enclavirungswerkes be-schrieben habe, und in dieser Auflage nichts mehr von den über diesen Bau von solchenPersonen verursachten Streitigkeiten, denen die Grundsätze des Flufsbaues fremde wa- .ren, anführen mag; so übergehe ich auch die Ursache, warum ein Anderer das Bogen-werk a b d, gleich unter der Hauptenclavirung 11 b, ausführte; ein werk, worüberder sirom unter einem rechten Winkel auf das ufer e fiel, also an diesem einen Ab-bruch verursachte, den ich nachher mit der rangkribbe e b verhinderte. Früher(1791) hatte ich die werke e m, a c und d e angelegt, um die Verlandung des zu-gebauten Flufsarmes zu. beschleunigen.
Da die Rheinschifffahrt bis- zu dem Dorfe Honnef hinauf gehen mufstc, so konnteich das, von einem andern wasserbaukundigen, an dem untern Ende des Graven-wehrts, bey der sogenannten RÖmergasse vorgeschlagene, auf der Karte mit zwey stri-chen angedeutete werk, nicht aufführen, wenn dasselbe auch eine oeffnung von bnach c erhalten hätte.
Die von mir im Jahre 17Q4 Angestellten Messungen zeigten, dafs die Geschwin-digkeit in dem mittlern Arme seit 1791 abgenommen war, nachdem die Tiefe im All-gemeinen sich vermehrt hatte. Ein durch den Lehrsatz, $. 35., zu erklärender Er-folg. Bis jetzt hat dieser Enclavirungsbau, ungeachtet die Ausbesserungen desselbenvernachlässiget wurden, allen Eisgängen und Hochgewässern widerstand geleistet.
$. 22Ö. Der zweyte für die Wissenschaft aninerkcnswerthe Bau ist unterhalb
nonn, mit der Mündung des siegflufses (*) (rab. 6, und 15. Ni'o. 1.) bewerkstelliget wor-
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(*) Auf meiner topographiesh - militärischen Karte von dem iierzogtliume neig, in 4 Blatt (hol. grand
aigle Format) ist gröfstentheils der Lanf dieses Flufses verzeichnet.