Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Arnheim er regel gezeigt haben. Hier fehlten also noch 2' 6 t/ und dort gar noch 4 y4 ", bevor der hohe ström die Deichkappe erreichen konnte. Zweytens, dafs die waal,hey einem mittlern wasserstande (9 Fufs am p.), verhältnifsmäfsig hoher bey Nyme-gen, als der nhein bey Arnheim steht. Diefs stimmt auch sehr gut mit den Geschwin-digkeitsmessungen , wenn man nämlich die b. r. s. 3Ö5. erste Auflage mit den auf der380. Seite mitgetheilten vergleicht. Auch die erste Tabelle zeigt: dafs die waal beyden wasserständen unter 12 Fufs, im Mittel, höher steht, als bey denen von 12 Fufsbis zu den höchsten. Drittens: Bis zum Jahr 17Q3 incl. nahm die waal in ihrerHöhe immer zu. Von dieser zeit an, senkte sich ihre Oberfläche gegen sonst; insbe-sondere bey hohem wasserstande. Auch mit der zweyten Tabelle stimmt dieses Re-sultat. Wir wollen jetzt sehen, ob auch die mittlern Tiefen, die Breiten, ob über-haupt die Profile in der waal bis 1793 zu - und nachher abgenommen haben. Inden Peillinien (Tab. 26.) no. 8 . und 9. tritt dieser Fall zu, aber nicht in NO.-10. u. 11.

Alle diese, in den drey Tabellen enthaltenen Data, wenn man sie, wie wir gethanhaben, mit den Geschwindigkeitsmessungen vergleicht, beweisen: dafs die wassermen-ge der waal nicht ganz im verhältnifs zugenommen hat, als ihre Oberfläche höhergeworden ist. Und wenn gleich die wahren Ursachen von dieser Erhöhung nichtganz genau von den scheinbaren unterschieden werden können , bis die Nivellementsund Geschwindigkeitsmessungen vollendet seyn werden; so geht doch so viel aus die-sen Tabellen und aus den §. 47. angeführten Resultaten, wie gesagt, hervor; dafsdem Niederrhein , bey einem mittlern und niedrigen wasserstande, noch eine gröfserewassennenge zugeführt werden dürfe; dafs aber die waal, bey hohem offenem Strom,Hoch mehr Wasser ableiten könne, ohne Gefahr für ihre neiche. Und diese Resultatesprächen also gleich jenen auf s. 42. u. s. w. angeführten, für die oben vorgeschlageneVerlängerung des Separationswerkes.

Die Eisdämme können niemals verhindert werden, wenn man nicht die schädli-chen Serpentinen und Deichengen der Flüsse, entfernt, den Abhang des Flufsbettes soregelmäfsig, als möglich führt, und die Dämme über den höchsten stand des Eisstro-mes erhöhet. Ich würde daher in dem pannerdenschen - canal, die mit einer rothenFarbe (Tab. 25.) bezeichneten werke, in dem Rhein (Tab. 15.) die mit eben dieserFarbe angezeigten Bauwerke aufführen, um die oberhalb der Neuen-Yssel liegendeund für die Schifffahrt schädliche untiefe h, die das Festsetzen des Eises, also einenEisdamm bewirket, fortzuschaffen. Mit dem an der ysselmiindung bezeichneten se-parationswerk e würde ich diesem Flusse eine grössere w'assermenge zuführen, unddadurch dem Niederrhein sowohl einen Theil der Eismassen als des hohen Stromesentziehen. Dieses alles ist um so unbedenklicher, da bis jetzt die Deichbrüche an derGelderschen-Yssel sich nur alsdann ereigneten, wenn der spycksche - ossenwaardsche-und der uruis-ncich (der Kreuzdeich), so wie der Deich am iymers, durchbrachen(iab. 13. u. 14-), also nicht von dem wasser, welches die Yssel directe aus dem Nie-