Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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derrhein empfieng. In dieser Hinsicht würde ich alle diese Deiche, so wie die Deichedes Niederrheins und der Yssel,'wenigstens 18 zoll über die höchsten wasserständc,erhöhen. Ein holländischer stromhundiger hat den fehlerhaften zustand des Nieder-rheins, mittelst den am linkseitigen ufer, mit no. 10. 11. 12. 13. 14 15. 1Ö. und de-nen am rechtseitigen mit no. Q. 8. 7. 6. 5. 4. 3. 2. 1., bezeichnten perpendiculärenimbben, verbessern wollen (*). Dieses project werde jetzt näher beleuchtet. Sozweckmäfsig die Verrückung des linkseitigen ufers, in den Flufs hinein, durch uunst-mittel, auch ist, um die Profile des Bettes zu schmälern, damit der ström eine grös-sere Gewalt auf die untiefe Ti ausüben und sie fortreissen möge; andern Theils, dieStromrinne directer auf den separationspunct der Flüsse zu leiten: so scheinen dochdie projectirten werke Nro 14. und l6. überflüfsig, und die in no. 12. und 13. zulang, zu seyn. Denn, um den Angriff des Stromes auf die untiefe h wirksam zu ma-chen , mufs der Strom ihre beyden seiten angreiffen können. Diefs wird ohne zwei-fei geschehen, wenn no. 11. und 13. mit Flügel versehen, und so dem Strome eineregelmäfsigere Leitung gegeben, w’enn endlich der widerstrom, den die perpendicu-lären plufswerke so gerne bilden, vermieden wird. Nro. 12 wäre defswegen kürzer,als es in jenem project festgesetzt wurde, zu machen, damit die untiefe h einen grös-seren Strom empfange, Da zwischen 13. und 15. eine Sandbank liegt; sich dort einconvexes ufer befindet und die Entfernung von dem Flügel des Werkes 13 an bis zuNo. 15. nur 100 Ruthen beträgt: so dürfte no. 14. vollkommen erspart werden kön-nen. "Wenn nun gleich, auf der linken Seite, für den Angriff der untiefe gesorgtist; so mufs doch auch, am rechtseitigen ufer, zum nämlichen zweck gewirkt wer-den. Ein solcher Bau, der diesem entsprechen soll, dürfte in einem perpendiculärenwerke 6; in der Verlängerung der declinanten Kribbe ; die gleich oberhalb dem p.e-tranchement liegt, und in einer rangkribbe an dieser Verlängerung; ferner in denFangkribben a und b; endlich aus dem Doppelwerke c bestehen müssen. Diese Bau-werke werden den Strom abweisen, ihn der untiefe h näher bringen; sie und diegegenüber liegenden werke werden die Geschwindigkeit des Stromes, indem sie ihneinengen, vermehren. So müssen sie also, wenn sie Vorland erzeugen, die Gefahrvon dem ufer und vom Deiche entfernen. Sie werden endlich die Trennung der Strom-rinnen, dem sclieitelpunct der Flüsse näher bringen oder doch in der Richtung desSeparationswerkes die Direction der ungetheilten Stromrinne selbst versetzen.

Die schädliche Sandbank vor Looward hat man, vermittelst der uribben a, b, c,d , xv und e, abzuflächen gesucht. Da diese werke aber eine Menge widerströmeund also kein Vorland erzeugen, ferner den Strom nicht kräftig genug hinauswerfen,weil sie dessen Lauf retardiren; so konnten sie diesem zwecke nicht entsprechen. Diewiderströme zu vernichten, Vorland zu gewinnen, und auf die Sandbank einen grös-seren Strom - und Eisgang zu leiten, diefs dürften die, auf Tab. 15. mit rother Farbe(*) Alle von -mir projectirten werte sind auf xab. i5 rotli illuminirt.

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