Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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mit der Enclavirung v zu schliefsen, und die zwo Inseln 3,4, vermittelst dem wer-ke iv zu verbinden. 2) Von der Elshouter Spitze wäre ein separationswerk 11. x, des-sen ich bereits s. 381. erwähnte, auf die Länge von zweyhundert Ruthen, erst mitsinkstücken, dann nach der Methode des Kribbenbaues, aufzufiihren, und dessenKrone mit ziegelgraus zu beschweren. An diesem werke käme dann noch ein sechs-zehn Ruthen langer Flügel 1. An der Wurzel erhielte es die Hohe des Aussenlandes,und an der spitze die Hohe der ordinären rluth, damit es eine absolute Scheidewandzwischen dem Rückwallendenstrom des Lecks und der Nord abgäbe; und so jenen indie Neuemaas hineinleite. Die letztere Absicht würde durch den Flügel sehr beför-dert werden, indem er das umlaufen des Stromes verhinderte. Defswegen wäre erflenn auch zu gleicher Hohe mit dem separationswerk aufzuführen. Dieses könnteaber, je nachdem es die Wirkung zeigte, bis zu dem Elshouter Deich mit einem Erd-damme verlängert werden.

Solche Vorkehrungen , werden sie nicht den Flufsstrom des Lecks einengen ? al-so sein vermögen nnd das der Neuenmaas verstärken; werden sie nicht auch den Ab-flufs des Lecks befördern; indem sie ihn in seinen natürlichen Recipienten einleiten ?Werden sie ferner nicht die ueberschwemmungen des Leckflusses mindern; und selbstdieses Flusses Eisstrom einen schnellem Abzug verschaffen? Und indem sie so denStrom des Lecks' acceleriren! so werden sie ihn hindern, seine Stoffen nicht mehr indem Maafse, wie es jetzt geschieht, in seinem untern Flufsbezirk abzusetzen. End-lich werden diese werke der Nord einen gröfseren Fluthstrom aus der Neuenmaas zu-weisen , da sie die vor der MÜndnng liegende platte 2, vermittelst des eingeengtenStromes, fortjagen müssen.

$. 283. Die correction von der Ausmündung der Holländischen - ysselt. 31. gehört wesentlich zur Verbesserung der untern Flüsse; ich will sie daher vor-tragen. Bereits sehr lange ist es, dafs über das Fahrwasser bey der spanjardsplatte ge-klagt, und dafs der Vorschlag gemacht wurde, diese platte, vermittelst einem werkebey t, mit dem nördlichen ufer zu verbinden. Dieser zuschlufs dürfte aber wohl ,des ueberfalles wegen, womit der Ebbestrom über ihn auf die am ufer liegendenpfahlhöfter stürzen würde (s. §. 169. s. 237.) perpendiculair auf den Fluth- und Ebbestrombey z zu legen, und mittelst eines Eisdammes an den Kralinger - Deich anzuschliefsenseyn. Wenn dies w’erk vollendet wäre, dann dürfte — um der Ausführung des Bauesnicht unnütze Hindernisse entgegenzusetzen — das separationswerk y x, welches denStrom der vssel und der Maas trennen wird, aufzuführen seyn. Dessen spitze könnteauf die halbe rluth und die Wurzel dem Aussenlande des Sturmpolders gleich gelegtwerden. Und sähe man, dafs oft hohe Fluthen über dieses Aussenland fielen, sowürde das werk mit einem Erddamme bis zum sturmpolderdeich hinaufgezogen. Das-selbe wird, wenn ich nicht irre, den Abflufs der vssel befördern, und ihren Gewässern ei-ne vortheilhafte Richtung in die Neue - Maas hinein gehen. Alle die widerströme, welche