Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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nähme von rlacquee ist aber für den zuständ des niviers haringvliet hydraulisch nach-'theilig, weil sie dessen profil schmälert, mithin den rluthstrom , welcher sein nettrein halten soll, verringert. Solche nachtheilige vergröfserung von placquee wirdnoch sehr beschleunigt, und zwar von den vielen spülschleusen, womit die Häfenvon Goedereede, Dirksland, somelsdyck, »liddelharnis, stad, und der Bommel (t. 46.) gespültwerden. Jeder dieser Häfen hat seinen spülbusen, worin die Fluth, während die schleusenoffen stehen, eintritt. Sie werden alle täglich gespült, wenn es noch langsamebbt, wo also die ausgespülten stoffen von der bald nachfolgenden Fluth, entwederin das Haringvliet aufwärts geführt werden, oder während dem gtillstande des Was-sers zum Theil am südlichen säum vor rlacquee liegen bleiben. Denn obgleich derStrom sie nicht nach der Helvoeter - platte directe hinüber führen kann, so werden ihrdoch einige zugeschwemmt, indem sie von der vorfluth des südlichen Stromes, wel-che die durch das volkrak früher einströmende Fluth schwächt, in den Doppelstromhineingezogen werden. Dieser ergreift also einen xheil davon, und führt ihn als Bo-densatz auf die besagte platte. Auf diese weise können die aus den Flacqueer- Häfengespülten Stoffen zu der Erhöhung der Helvoeter-platte etwas, wenn gleich nicht viel,beytragen.

Im Jahr 17 Ö 7 , als die im Haringvliet liegende untiefe X zur jetzigen Ausdehnung undHohe noch nicht emporgestiegen war, als die mittlere Profile des Hitsers - Gats gröfser waren;die HÖfter an der Mündung des Middelharnisser-Hafens das Aussenland nicht viel erhöhethatten, da mufste die Helvoeter-platte (von der Linie aaaa (Fig. x Tab. 46 begrenzt),seewärts absacken, und zwar nach Mafsgabe die Gorsen (Aussenlande) von Flacquee,über denen die Fluth strömte, emporstiegen, und sich die platte x seewärts verlän-gerte. Der Beweis dieses Satzes liegt darin, weil der Ebbestrom aus den obern, der-gestalt verengten Profilen kommend, nur mit einer retardirten Geschwindigkeit aufdie Helvoeter - platte wirksam seyn konnte; und je näher sieder Hinder - platte kam, destomehr mufste die wassermenge des Fluthstromes abnehmen, da sie das profil der Mün-dung beschränkte. Im Jahr 1781 wurde sie auch schon von der gezogenen Linieb b b b gebildet und im Jahr 1799 gar von der punctirten Linie c c c c. So grofs,so schleunig war also ihre vergröfserung erfolgt! Ihre höchste stelle befindet sichin dem Theil a, welcher mit niedrigem wasser trocken liegt. Die zahlen zeigen die Tie-fen auf ordinair niedriges wasser reducirt (*). So wie diese platte an Höhe und Ausdehnunggewann, nahm die Tiefe vor dem nördlichen ufer zu. Ja es entstanden in demselben ohn-weit Helvoet drey concaven b, c, d, welche man mit vielen werken zu decken gesucht hat (**).

(*) Nach alle den fein gezogenen tinien sind auch Tiefenmessungen von mehreren Jahren vorhanden,welche von 5 zu 5 Ruthen und noch näher angestellt sind.

(**) Es liegen da: 1) Vor dem oudenhoornschen -seedeiclie die sogenannten Hoavnschtn - ffoofdtH,ä) Zwischen Helvoet und dem quaxdiep. Beym rmax liegt die sogenannte Nolde, welche aus einemhohen steinbaue besteht, No, r und 11 ist ein von kleinen und grofsen steinen aufgeworfenes parallel-