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diculären werken In ihrem Angriffe auf das ufer geschwächt werden, indem sie aufdieser ihrer Oberfläche allmählig aufrollen; ja! vermöge der cohäsion des Wassers wirddiese nefatigation, welche die, auf ein perpendiculär liegendes werk, aufrollendenwellen erfahren, sich in die gesammte wellenmasse, die an das ufer anbrandet, zer-theilen. Hieraus folgt, dafs es der Ingenieur nicht versäumen dürfe, während denender Küste sehr nachtheiligen seestürmen, die Breite der anbrandenden wellen zu mes-sen Diese Breite wird ihm nämlich bey der zu bestimmenden’ Entfernung der Bau-werke ein sehr wichtiges HÜlfsmittel seyn. Wo also werke in zu grofser Entfernungliegen , da könnte man allerdings auf beyden seiten der spitze niedrige Flügel, senkrechtauf das werk anfügen, damit in dem zwischenraume, den zwo w T erke darbieten, nicht meh-rere wellen zugleich aufrollen. Wird demnach alles dieses und der vortreffliche Ef-fect der perpendiculären seeuferbauwerke erwogen, dann ist es evident: dafs man dieHefter, ohne besondere Beweggründe, nicht anders als perpendiculär auf das Seeuferlegen müsse. In den Fällen aber, w r o das seeufer eine unregelmäfsige nage hat, dürf-te die Wasserlinie des niedrigen Meeres, wohl diejenige Basis seyn, auf der man dieHÖfter perpendiculär legen kann; denn mit dieser läuft fast immer der pluthstrom pa-rallel. Um indessen dieses noch durch einen aus der Erfahrung abgeleiteten Beweisunterstützen zu können, will ich von dem Effect der nelflandschen— bey Gravesemde(Tab. 40.), perpendiculär auf das seeufer liegenden HÖfter, das wesentlichste anmer-ken. Als nämlich dieselben kaum vollendet waren, entdeckte man schon, an denauf verschiedenen Entfernungen geschlagenen Markirpfählen, eine anmerkenswertheErhöhung des Strandes, und es wurden Muscheln auf dem strande gefunden, die aufeinein abnehmenden strande nie liegen bleiben (allgemeene konst en Letterbode 17Q7 no.175); auch an den Enden der HÖfter, wo sonst bey der Ebbe 4 bis 6 Fufs wasser war, ent-stand eine Verflachung des Strandes (es wird hier von dem zustande gesprochen, alsdie werke noch 10 Ruthen kürzer waren) und dieser äusserst günstige Effect bewirkteim Jahr 17Q2 ihre weitere Verlängerung. Dafs diese HÖfter den Strand erhöhen, diefs habe.ich selbst am 10. August 17Q8 sehr deutlich wahrgenommen, denn der gedeckte Strandist höher, als der ungedeckte, ja längs dem Fufse des sanddeiches ist die sand - Anstäubungwenigsteus drey schuh hoch. Sie erstreckt sich vorzüglich an der nordöstlichen Seitejedes Werkes auf etwa 3Ö Ruthen Entfernung. Alle HÖfter, ausser no. 3 (r. 32.), liegen nochzu ihrer ursprünglichen Hohe; dieses hat sich aber oben bey b etwas gesenkt; daherist dann auch eine flache Rinne a b c entstanden. So wenig diese Senkung der con-s'ruction, sondern lediglich der mindern consistenz des Bodens, zuzuschreiben ist;dient sie doch zum Beweise dessen, was von der schädlichen Wirkung des ueberfalles(s 229.) angeführt ist. Da wo hier der überfallende Fluthstrom eine Senkung imwerke no. 5. findet, wirkte er mit gröfserer Geschwindigkeit und mit gröfserer was-sermenge auf den Strand, worin also nothwendig eine Vertiefung entstehen mufste,die jedoch nicht uferwärts laufen konnte, da*der fIuÜi strem perpendiculär überstürz-
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