Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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roige Oberfläche ist wie ein regelmäfsiges Gewölbe. Als ich diesen nau (t. 43.) zulezt am30. July 1798, in Gesellschaft des Inspectors peerebom, besah, wurde an no. 13., wel-ches 65 Ruthen von no. 12. liegt, gearbeitet. No. 9* 10- 11* un< ^ liegen auf 75Ruthen Abstand. Im Durchschnitt kostet jedes HÖft die summe von 2Ö000 Gulden.Diese HÖfter haben die Erhöhung des Strandes dergestalt bewirkt, so dafs schon am•1. Juny 1797, also nicht einmal ein volles Jahr nach Vollendung der erstem, dieDeichgrafen und nooghemräthe von der nondsboscher - seewehre, in einem Bericht andie provinzial - Verwaltung von Holland , folgendes sagten. } 5 Wir haben aus den an-gestellten Tiefenmessungen gefunden: dafs die HÖfter den Strand bereits anmerkens-wertli erhöhet haben, dafs sie den sanddeich gegen den wüthenden Angriff der wel-len schützen und da — wo der Strand nicht von ihnen gedeckt ist, findet dessen sicht-bare Abnahme statt - , mit voller ueberzeugung sagen wir also : die nondsboscher see-iv ehre kann ohne solche HÖfter nicht -»bestehen! “ In der That schien es mir auch,als wenn hier die Erhöhung des Strandes noch stärker, als bey s Gravesande sey, undich erkläre mir diese Wirkung aus einer Anstäubung, von der camperduin herkom-mend. Besonders grofs ist diejenige von dem werke no. 9* bewirkte, und zwar nachder nördlichen Seite hin, wo sie bis auf 100 Ruthen weit, obgleich das werk no. 10.nicht aufgeführt war, gieng. Wie vollständig diese Busch - steinwerke der Brandungder See widerstehen, davon giebt die, im July 17QÖ erfolgte sturmfluth den bestenBeweis; damals litten die ersten acht unvollendeten HÖfter nicht die mindeste Beschä-digung. Auch hat die sturmfluth vom 2Q. october 1796 denjenigen Theil des Strandes,wo keine HÖfter lagen, abgeflächt, den mit HÖftern gedeckten, hatte sie aber erhöhet.

Die Anstäubung des Sandes auf den sanddeich befördert man noch durch stroh-bestickungen und Helmpflanzen der Binnendossirung und der Krone. Die äussere dos-sirung wird deswegen nicht bestickt, damit auf ihr keine sandhügelchen entstehen,die dem Wellenschlag ein gröfseres Hindernifs entgegen stellen; mithin dessen Gewaltvermehren, s. 38Ö. Eine andere wichtige Vorsicht, die zur Erhöhung des Strandesangewendet wird, besteht darin, dafs man die auf ihm zu rage liegende Klayerde oderden Dary fortschafft, weil sich damit der Sand nicht verbindet, und der wind dieseErdarten immer wieder entblöfst. Sind solche Klayschichten sehr grofs, so kann mansie auch mit Busch belegen, und dasselbe darauf mit wippen und pfählen befestigen,wo sich alsdann der sand in den Eusch fest setzt. Besser ist es aber immer: diesehomogenen schichten gänzlich abzustechen, welches dann hier mit dem besten Erfolgebewerkstelligt wird.

Nachdem ich jetzt noch anmerke, dafs das seewasser vermittelst einer bey d stehen-den pumpe und einer bleyernen Röhre über den Strand und dem sänddeiche in Fahrzeugengeleitet wird, welche die, bey e liegende, Duikerschleuse passiren, um nach Alkmaar zufahren, woselbst mit ihm die vmsiedung des spanischen Salzes geschieht; so will ich dieseseewehre verlassen.

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